Bei Updates wird oftmals auch die mirrorlist aktualisiert und man muss händisch die entsprechenden Server manuell freischalten die man benötigt. Mit den folgenden Zeilen zeige ich Euch einen Weg nicht nur das auskommentieren der Serverliste, sondern auch auf eine Servergruppe zu reduzieren.

Ist das Update mit der neuen mirrorlist gemacht, so wird die neue list in einer .pacnew gespeichert. Diese kann man gleich so bearbeiten und eine Servergruppe rausfiltern. In diesem Beispiel werden die “Germany” Server rausgesucht und in einer neuen Datei gespeichert, jedoch sollte vorher ein Backup der momentan benutzten mirrorlist gemacht werden.

mirrorlist Backup erstellen
sudo cp /etc/pacman.d/mirrorlist{,.bak}

Gruppe filtern
grep --no-group-separator -A 60 Germany < /etc/pacman.d/mirrorlist.pacnew > /etc/pacman.d/mirrorlist

Server auskommentieren/freischalten
sudo sed -i 's/#Server/Server/g' /etc/pacman.d/mirrorlist

pacnew löschen
sudo rm /etc/pacman.d/mirrorlist.pacnew

Keys updaten und synchronisieren
sudo rm -rf /etc/pacman.d/gnupg/*
sudo pacman-key --init
sudo pacman-key --populate archlinux
sudo pacman -Syu

Nun hat man nur die Germany Serverlist mit 50 freigeschalteten Servern. Mit diesen Befehlen kann man sich einen Script basteln und diesen dann als alias in die .bashrc oder .bash_aliases setzen.

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Schneller bekommt man keine Wetterdaten für seine Stadt. Wego ist eine Wettervorhersage die alles mitbingt was man dafür braucht. Auch für die Conky geeignet!

Wego Install unter Archlinux

yaourt -S wego-git

[collapse]
Wego Install unter Fedora

sudo dnf install git golang
export GOPATH=”$HOME/wego”
go get github.com/schachmat/wego
sudo cp ~/wego/bin/wego /usr/local/bin/
rm -rf ~/wego

[collapse]
Wego Install unter Gentoo

sudo emerge -av dev-lang/go git
export GOPATH=”$HOME/wego”
go get github.com/schachmat/wego
sudo cp ~/wego/bin/wego /usr/local/bin/
rm -rf ~/wego

[collapse]
Wego Install unter openSUSE

sudo zypper in go git
export GOPATH=”$HOME/wego”
go get github.com/schachmat/wego
sudo cp ~/wego/bin/wego /usr/local/bin/
rm -rf ~/wego

[collapse]
Wego Install unter Ubuntu/LinuxMint

sudo apt update && sudo apt install golang git
export GOPATH=”$HOME/wego”
go get github.com/schachmat/wego
sudo cp ~/wego/bin/wego /usr/local/bin/
rm -rf ~/wego

[collapse]

Nun ist das Tool installiert und die Konfiguration kann beginnen. Um die Rohdaten des Wetterdienstes zu beziehen benötigt man einen API-Schlüssel den man sich kostenfrei unter https://developer.worldweatheronline.com/auth/register besorgen kann. Dazu muss man sich, ebenfalls, kostenfrei registrieren. Anschliessen sollte die mail bestätigt werden und man kann seinen API-Schlüssel erstellen. Dieser Schlüssel wird erstmal in die Zwischenablage kopiert.

Der erster Start wird mit wego ausgeführt, es sollte die Meldung
2016/02/15 11:35:48 No config file found. Creating /home/freddy/.wegorc ...
2016/02/15 11:35:48 No API key specified. Setup instructions are in the README.

kommen. Damit haben wir die Konfigurationsdatei .wegorc erstellt die nun bearbeitet werden kann.
nano ~/.wegorc
wegorc_std

Dort fügt man den API-Schlüssen in die APIKey Zeile ein, in die City Zeile kommt eure Stadt und in Numdays die Anzahl der Tage die er anzeigen soll. Imperial sollte man auf “false” lassen, wegen der Grad anzeize und Lang für das jeweilige Land (in unserem Fall de für Deutschland)

geänderte .wegorc
wegorc_ang

mit wego ORT LAND NUMMER kann man die Parameter anpassen.

wego Bremen 0 zeigt nur die momentane Temperatur an
wego_akt

UPDATE

in die .wegorc Konfigurationsdatei sind in der neuen Version zwei weitere Punkte hinzugekommen.

backend=worldweatheronline.com
location=Bremen

das wars!

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Für unseren kleinen Test benötigen wir die ISO Datei von der Distrubution SteamOS, diese bekommen wir unter dieser Adresse. Wichtig für die VirtualBox ist das Extention Pack und natürlich auch die guest- und dkms-module.

Nun erstellen wir eine vbox mit diesen Werten in der VirtualBox.

steamos_vbox_konfig

Ist das gemacht kann die vbox gestartet und das System installiert (automatische Install reicht völlig aus) werden.

steamos_auto_install

Die letzte Aufgabe der Insatllation in der VBox wird das einrichten der grub sein, an der Stelle reicht ein “/dev/sda” falls er es nicht automatisch eintragen tut. Nach der Installation wird System neugestartet und die erste Einrichtung wird automatisch durchgeführt, auch hier wird automatisch wieder neugestartet.

steamos_one_autoconfig

Sollte jedoch nicht alleine neu gestartet werden geben wir ihm eine kleine Starthilfe.
Nach dem 2 neustart dauerts eine kleine weile, da er den Job DKMS nicht richtig starten kann, jedoch löst er das Problem selbst und der Bildschirm bleibt dann schwarz. An dieser Stelle können wir mit (rechte)STRG+(F-Tasten) die tty ansteuern bzw auswählen. Uns reicht es wenn wir auf tty2 mit rSTRG+F2 gehen (Warum 2? Weil die erste belegt sein kann).
Hier loggen wir uns mit dem ungewöhlichen Loginnamen “desktop” ein, es wird kein passwort benötigt. Diese sollte aber gesetzt werden für die Anwendung.

steamos_login

Um das Passwort zu ändern müssen wir in den root-Bereich gehen

SteamOS-Konsole

sudo su
passwd
passwd desktop
exit
startx

[collapse]

So gelangen wir aud die Debian-gnome-Oberfläche und dort beim Activities-Menü suchen wir das Terminal. Nun auf Geräte -> Gasterweiterung einlegen klicken und die Meldung mit run bestätgien und die Warnung mit OK entsorgen.
Jetzt im Terminal den Pfad des ROMs öffnen und folgendes zur install eingeben:

SteamOS-Konsole

su #mit dem PW was wohin erstellt wurde
cd /media/cdrom0
ls #zur Überprüfung
sh VBoxLinuxAdditions.run
reboot

[collapse]

und nun sollte SteamOS richtig starten, beginnend mit der Sprachauswahl

steamos

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Diese Anleitung beinhaltet die Installation der Version 5.0.12, aktuelle repo Version 4.3.32.

1. packages.keywords und packages.license erweitern
——————————————————————————
je in der letzten Zeile eintragen

/etc/portage/packages.keywords

=app-emulation/virtualbox-modules-5.0.12 ~amd64
=app-emulation/virtualbox-5.0.12 ~amd64
=app-emulation/virtualbox-extpack-oracle-5.0.12.104815 ~amd64

[collapse]

/etc/portage/packages.license

>=app-emulation/virtualbox-extpack-oracle-5.0.12.104815 PUEL

[collapse]
abspeichern und beenden

2. Installation
——————–
root # emerge --ask app-emulation/virtualbox app-emulation/virtualbox-modules

2.1 Extensions Pack installieren und Guests einrichten
——————————————————————————
Es kann passieren das gcc sich meldet weil die Konfiguration mit der Version nicht stimmt, da die Installation die gcc Version 4.9 verlangt.

root # gcc-config -l
[1] x86_64-pc-linux-gnu-4.8.5 *
[2] x86_64-pc-linux-gnu-4.9.3

#Auf “x86_64-pc-linux-gnu-4.9.3” umschalten

root # gcc-config 2

root # emerge --ask app-emulation/virtualbox-guest-additions app-emulation/virtualbox-additions app-emulation/virtualbox-extpack-oracle

3. einrichten und starten
————————————
root # gpasswd -a vboxusers
root # modprobe vboxdrv

Datei: /etc/conf.d/modules

modules=”… vboxdrv …”

root # exit
user # Virtualbox

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Ich möchte diesmal mit den Ubuntu/Mint anfangen, das ist nicht soviel wie das von archlinux!

In beiden Fällen sollte mind. nano 2.4.0 installiert sein, was glaub ich bei den meisten System Standard ist.

Ubuntu/Mint Anleitung
====================
Kopiere die Datei “nanorc.sample.gz” aus dem Verzeichnis “/usr/share/doc/nano/examples/” und entpacke diese. Darin befindet sich die Datei “nanorc.sample” welche in deinem Homeverzeichnis als “.nanorc” abgespeichert wird.
Ist das geschafft muss nur noch die “.nanorc” Datei bearbeitet werden. Fast am Ende der Datei, etwa Zeile 234 #include “/usr/share/nano/*.nanorc”
auskommentieren (# entfernen).

Archlinux Anleitung
=================
Fangen wir mit einem Package aus den AUR-Repos an, dieses wird zum Endehin aber wieder vollständig entfernt.

Terminal install

yaourt -S nano-syntax-highlighting-git

[collapse]
Nach der installation wird

Terminal cat Verarbeitung

cat /usr/share/nano-syntax-highlighting/nanorc.sample | xargs -0 echo >> ~/.nanorc

[collapse]
ausgeführt
Nun wird ein weiterer versteckter Ordner Namens “.nano_files” erstellt und dort kommen alle Daten aus dem Verzeichnis “/usr/share/nano-syntax-highlighting/” rein.

Terminal kopieren

mkdir -p .nano_files
sudo cp /usr/share/nano-syntax-highlighting/* ~/.nano_files

[collapse]
Nun muss noch die “.nanorc” angepasst werden und alle Verzeichnisse “/usr/share/nano-syntax-highlighting/” mit “~/.nano_files” ausgetauscht werden.

Wenn man jetzt “nano ~/.nanorc” aufruft sollte das Include grün angezeigt werden. Scripte werden ebenfalls farbig angezeigt.
Achso ein gepflegtes “sudo pacman -Rdd nano-syntax-highlighting-git” löscht das AUR-Paket und nano bleibt bunt 😉

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Hier mal eine kleine Kurzanleitung wie Du dein Mint System auch ohne Neuinstallation upgraden kannst.

1. System auf aktuellen Stand bringen.
sudo apt update && sudo apt upgrade

2. Backup der Repo Listen machen.
sudo cp /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list{,.bak}

3. Codename der Repo austauschen
sudo sed -i 's/rafaela/rosa/' /etc/apt/sources.list
sudo sed -i 's/rafaela/rosa/' /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list

4. Quellen neu einlesen und aktualisieren
sudo apt update && sudo apt dist-upgrade

5. System neustarten und release check durchführen
sudo reboot

release check
lsb_release -a

Komplett Info
cat /etc/*release*

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Zunächst sollte das System auf den aktuellen Stand der Updates sein

sudo dnf distro-sync

Dann müssen die neuen GPG-Schlüssel hinzugefügt werden

curl https://getfedora.org/static/fedora.gpg | gpg –import

Terminal Spoiler

% Total % Received % Xferd Average Speed Time Time Time Current
Dload Upload Total Spent Left Speed
0 0 0 0 0 0 0 0 –:–:– –:–:– –:–:– 0
gpg: Schlüssel 3AD31D0B: Öffentlicher Schlüssel “Fedora-SPARC (15) <fedora@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 95A43F54: Öffentlicher Schlüssel “Fedora (21) <fedora@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel A0A7BADB: Öffentlicher Schlüssel “Fedora Secondary (21) <fedora@fedoraproject.org>” importiert
100 26536 100 26536 0 0 20467 0 0:00:01 0:00:01 –:–:– 20475
gpg: Schlüssel 8E1431D5: Öffentlicher Schlüssel “Fedora (22) <fedora@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel A29CB19C: Öffentlicher Schlüssel “Fedora Secondary (22) <fedora@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 34EC9CBA: Öffentlicher Schlüssel “Fedora (23) <fedora-23-primary@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 873529B8: Öffentlicher Schlüssel “Fedora Secondary (23) <fedora-23-secondary@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 81B46521: Öffentlicher Schlüssel “Fedora (24) <fedora-24-primary@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 030D5AED: Öffentlicher Schlüssel “Fedora Secondary (24) <fedora-24-secondary@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 0608B895: Öffentlicher Schlüssel “EPEL (6) <epel@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Schlüssel 352C64E5: Öffentlicher Schlüssel “Fedora EPEL (7) <epel@fedoraproject.org>” importiert
gpg: Anzahl insgesamt bearbeiteter Schlüssel: 11
gpg: importiert: 11 (RSA: 11)

Jetzt kann man mit

sudo dnf system-upgrade –releasever 23 upgrade

die Aktualisierung vorgenommen und zum Schluss mit einem

sudo dnf system-upgrade reboot

abgeschlossen werden.

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Der Login ohne Displaymanager erfolgt auf der Konsole, völlig normal mit Benutzername und Passwort. Eben so wie man es vom Displaymanager oder auch Loginfenster her kennt.
Der Dienst des Displaymanagers muss abgeschalten werden, bei archlinux geschied das über systemd mit dem Befehl

systemctl disable displaymanager.service

displaymanager.service sollte hierbei vom jeweilig benutzen Paket ersetzt werden (slim, sddm, lightdm, mdm, etc).
Nun hat man den Login auf der Console aktiv und es fehlt die Autostart der Benutzeroberfläche oder auch des xservers.
Hierzu in das Homeverzeichnis des Benutzers wechseln und die .bash_profile öffnen, dort dann den Eintrag

[[ -z $DISPLAY && $XDG_VTNR -eq 1 ]] && exec startx

oder

if [[ -z $DISPLAY && $XDG_VTNR -eq 1 ]]; then
exec startx
fi

hinzufügen, abspeichern und beenden. Mit einem neustart oder exit und erneutes einloggen mit dem Benutzer, sollte die Oberfläche automatisch starten.

 

 

Mein Ergebnis
screen

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Hier mal zwei Anleitungen zum Testen von archlinux und gentoo. Beide sind ohne EFI/UEFI, da ich dieses noch nicht benötige.

Hier meine Anleitungen dazu, mit WLAN-Einrichtung.

Archlinux-Cover Gentoo-Cover

Versucht euch und lernt etwas dazu, dafür ist es eine gute Probe.

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