Ich wurde gebeten mal ein Anleitung zu einem Mincraft-Server auf einem Raspberry Pi mit Version 1.13.1 zu machen. Lange rede kurzer Sinn, hab ich mich dazu entschlossen das mal zu machen. Als Vorlage diente mir ein Script, welchen man auf GitHub finden kann. Diesen habe ich ein klein wenig verändert, da dort noch die alte Serverversion 1.12.2 am werkeln und ein paar kleine Fehler drin waren.

Man benötigt
System: Raspberry Pi Lite (Aktuelle Version nutzen)

für einen Windows-PC noch folgende Tools

Tool: Etcher (zum beschreiben der Micro-SD-Karte)
Shell: PuTTY (SSH-Verbindung zum RPi)

[collapse]

Bei Linux und Mac braucht man kein PuTTY, da reicht das Terminal Fenster für eine SSH-Verbindung, Etcher gibs auch für diese beiden Systeme.

Micro-SD-Karte mit Image beschreiben

1. Nach dem herunterladen des Image, Image entpacken
2. Mirco-SD-Karte mit dem PC verbinden (FAT32 Vollständige Größe 16|32|64)
3. Mit Etcher Image auf SD schreiben

Erster Start und Vorbereitung für SSH-Verbindung

1. Mirco-SD-Karte aus dem PC in den RPi stecken und mit dem Strom verbinden
2. Es sollte ein blaues Fenster auftauchen (paar Sekunden) um ein resize zu machen
3. Nochmals in den PC stecken und auf der „boot“ Partition, die Windows lesen kann, eine leere Datei Namens ssh erstellen.
4. SD wieder im RPi booten

Raspbian konfigurieren

1. PuTTY starten und IP-Adresse des RPi bei Host eintragen / Unten bei Saved Sessions einen Namen (Linux und Mac mit dem ssh Befehl, Ihr wisst Bescheid)
eingeben und auf Save klicken, dann auf ganz unten auf Open klicken
2. Login: pi / PW: raspberry (sollte das nicht gehen dann sind Y und Z vertauscht – englisch, also raspberrz)
3. sudo raspi-config aufrufen und auf Punkt 4 navigieren und alle Punkte durchgehen (DE einstellen)
4. Punkt 7 Advanced Options auswählen und zur Sicherheit nochmal A1 Expand Filesystem
durchrführen, falls resize nicht geklappt hat.
5. ESCpen bis Startseite wieder erscheint und dann auf gehen, Nachfrage mit OK bestätigen
6. PuTTY nach neustart wieder öffnen

Minecraft Server installieren

1. Setup-Script laden

wget -O SetupMinecraft.sh https://www.freddyblog.de/uploads/minecraft/SetupMinecraft.sh

2. Setup-Script ausführbar machen

chmod +x SetupMinecraft.sh

3. Setup-Script ausführen

./SetupMinecraft.sh

Schön drauf achten was auf dem Bildschirm steht, sollten Fehler auftauchen, so wird der Script schnell durch sein. Da der Script die Befehle nur stumpf abarbeitet, kann er auch bei keiner Fehlermeldung stehen bleiben und nimmt stattdessen den nächsten Befehl. Also im Auge behalten, Can`t written file, error oder ähnliches sollten die Lauscher aufstehen lassen, das was nicht stimmt. Warnings werden in der Regel gelb angezeigt, sind aber nicht weiter schlimm, diese kann man beruhigt lesen aber sich nicht weiter drum kümmern.

Nun einmal den Server starten, damit die Konfigurationsdateien geschrieben werden können.

./minecraft/start.sh

Deine persönlichen Einstellungen kannst du in der Datei: /home/pi/minecraft/server.properties tätigen. Diese ist ganz einfach mit dem Editor nano zu editieren und mit STRG+X Speichern und Beenden (je nach Tataturlayout mit J,Y oder Z und ENTER-Taste bestätigen).
Die Konsole, bzw. das Screen, öffnest man mit dem Befehl

screen -r minecraft

und kann mit STRG+A und anschliessend STRG+G verlassen werden

Automatischer Start beim Neustart

Damit der Mincraft-Server auch mit dem Raspberry Pi zusammen startet, legt man einen Cronjob an. Dort wird auch in regelmäßigen Abständen der Server automatisch neugestartet

Einen neuen Cronjob erstellen

crontab -e

Am Ende der Datei eintragen:

0 2 * * * /home/pi/minecraft/restart.sh
0 18 * * * /home/pi/minecraft/restart.sh
@reboot /home/pi/minecraft/start.sh

Wieder mit STRG+X Abspeichern und Beenden

Läuft der Server einmal, kann er getestet werden. Mincraft starten und auf Server hinzufügen gehen.

Teilen:

RetroPie hat keinen Standard Treiber für die PS4-Controller mit an Board oder in den eigenen Quellen. Dieser kann aber manuell installiert werden um den Wireless Controller ans laufen zu bekommen. Über USB-Kabel funktionieren die meisten Controller problemlos und der PS3-Wireless-Controller hat einen Treiber im RetroPie-Setup-Script drin.
Ich beschreibe hier dien Weg der Installation und das pairsen des PS4-Controllers über die TTY (Console/Shell) mit dem Kommandozeilenbefehl “bluetoothctl”.

1. In der Emulationstation F4 drücken um diese zu Beenden oder wahlweise über eine SSH-Verbindung (da kein F4).

Windowsuser können dazu das Tool PuTTY verwenden
(Standard Logindaten – user: pi Password: raspberry [ACHTUNG: Bei englischsprachigem Tastaturlayout ist das Y auf der Z-Taste, also vertauscht])

2. Systemquellen aktualisieren und Treiber installieren

sudo apt update
sudo apt install python3-dev python3-pip
sudo pip3 install ds4drv

Fehler sollten keine auftauchen, wenn doch bitte mit Posten.

2.1 PS4 Controller mit USB verbinden und die PS-Taste drücken, dann zum Test

sudo ds4drv --hidraw --led 000008

eingeben und beobachten. PS4 LED sollte dabei blinken

STRG+C Beendet den Test (Traceback Meldung kommt – stammt vom Pythonscript, keine Panik)

3. Treiber mit dem boot laden

sudo nano /etc/rc.local

vor exit 0 eintragen: /usr/local/bin/ds4drv –hidraw –led 000008 &

STRG+O und mit J bestätigen (bei englischsprachigem Tastaturlayout ist das Y auf der Z-Taste, also vertauscht)

STRG+X (zum Beenden)

4. Neustarten des Systems

sudo reboot

5. PS4 Wireless Controller mit RPi pairsen

Wieder in der Emulationstation F4 Taste drücken oder über SSH-Verbindung (ohne F4).

bluetoothctl

eingeben und PS4-Controller vom USB trennen und in den Pairing-Modus bringen (share und PS Taste gedrückt halten bis blinkt)

eingeben von Kommandos:

scan on
agent on #Controller sollte nun als Wireless Controller mit MAC angezeigt werden
pair MAC
trust MAC
connect MAC

hierbei ist es empfehlenswert die MAC-Adresse des Controllers zu kopieren und immer mit SHIFT+STRG+V einzufügen

Controller LED leuchtet dann dauerhaft, wenn alles richtig und ohne Errors abgelaufen ist. Nicht lange warten, sonst ist der Pairing-Modus wieder aus.

Ist das erledigt verlassen wir den Bluetooth-Modus mit „exit“.

6. PS4 Controller einrichten.

Ist man den Weg gegangen mit der F4-Taste am Anfang, so kommt man mit dem Befehl „emulationstation“ wieder in die Emulationstation.
Bei SSH-Verbindung ist das nicht notwendig.

Sollte bereits ein Controller eingerichtet sein, so kann man mit diesem über das Start-Menü (Main Menu) in die „Configure Input“ gehen und den eben gepaarten Controller einrichten.

Das wars auch schon. Hat man nun einen zweiten PS4 Controller so kann man diesen ebenfalls auf diese weise paaren, die Konfiguration sollte da bei die selbe sein, wenn nicht muss dieser Controller ebenfalls gemappt werden.

H A V E F U N ! ! !

Teilen:

Besserer Sound bei ScummVM Spielen auf einen Raspberry Pi mit Roland MT-32 und CM-32L Synthesizer Modulen Emulator. So klingen die beinahe 30 Jahre alten Spiele nicht mehr nach 8Bit Soundtechnik.

Im folgenden Tutorial wird gezeigt, wie Ihr die Synthesiser-Software Munt auf einem RPi 3B+ installieren und verwenden könnt. Windows-Benutzer können das Programm PuTTY für Aufgabe nutzen, Linux-Benutzer machen das über das Terminal mittels SSH-Verbindung. Falls nicht geändert, dann sollten die Standardlogin Daten gelten (Login: pi PW: raspberry).

1. Notwendige Pakete installieren:

sudo apt-get install build-essential cmake portaudio19-dev qtmobility-dev libx11-dev libxt-dev libxpm-dev

2. Software Munt downloaden:
Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten, zu einem die Source Quelle und zum anderen die git Quelle. Ich arbeite am liebsten mit git, da diese einfacher sind zu updaten.

git clone https://github.com/munt/munt.git

3. betreten und build Ordner erstellen:

cd munt
mkdir -p build-munt
cd build-munt

4. Compiler-Flags setzen (RPi3):

export CCFLAGS=”-Ofast -march=armv8-a+crc -mtune=cortex-a53 -mfpu=neon-fp-armv8 -mfloat-abi=hard -ftree-vectorize -funsafe-math-optimizations”

export CXXFLAGS=”-Ofast -march=armv8-a+crc -mtune=cortex-a53 -mfpu=neon-fp-armv8 -mfloat-abi=hard -ftree-vectorize -funsafe-math-optimizations”

5. Munt kompilieren/bauen und installieren:

cmake -DCMAKE_BUILD_TYPE=Release -Dmunt_WITH_MT32EMU_QT:BOOL=OFF ../
make -j 4
sudo make install

6. Munt ALSA MIDI Treiber kompilieren/bauen und installieren:

cd ../mt32emu_alsadrv/
make
sudo make install

7. Kontrolle der Installation:

ls -la /usr/local/bin/mt32d

pi@retropie:~ $ ls -la /usr/local/bin/mt32d
-rwxr-xr-x 1 root staff 229068 Aug 29 17:29 /usr/local/bin/mt32d
pi@retropie:~ $

8. MT32 Autostart:

Hierfür tragen wir in die Datei “/etc/rc.local” folgendes vor dem “exit 0” ein.

sudo nano /etc/rc.local

/usr/local/bin/mt32d -i 12 &

9. Das Jamming verringern:

Um das Jamming des Sounds zu verringern, können diese On-Demand-CPU-Regler-Optimierungen in der “/etc/rc.local” Datei, unter der mt32d-Befehlszeile, eingetragen werden.

echo -n 100 > /sys/devices/system/cpu/cpufreq/ondemand/sampling_down_factor
echo -n 50000 > /sys/devices/system/cpu/cpufreq/ondemand/sampling_rate

Eine andere Alternative dazu ist

echo performance > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor

jedoch macht treibt dieser die RPi deutlich höher und die CPU wird wärmer.

10. Neustart und erster Device Test:

Neustart mit: sudo reboot

Nachdem das System wieder oben ist und wir uns erneut eingeloggt haben, testen wir ob der Device vorhanden ist.

aconnect -o

pi@retropie:~ $ aconnect -o
client 14: ‘Midi Through’ [type=Kernel]
0 ‘Midi Through Port-0’
client 128: ‘MT-32’ [type=User,pid=619]
0 ‘Standard ‘
1 ‘GM Emulation ‘
pi@retropie:~ $

11. ROM Dateien:

Es fehlen noch die gewissen ROM Datei(en) zu dem ganzen (MT32_PCM.ROM, MT32_CONTROL.ROM und CM32L_PCM, CM32L_CONTROL.ROM). Diese packt ihr euch erstmal ins Home-Verzeichnis (/home/pi/) Eures RPi (mit WinSCP z.B.) um sie dann in PuTTY oder mittels SSH-Verbindung zu verschieben.

sudo mkdir -p /usr/share/mt32-rom-data
sudo mv ~/*.ROM /usr/share/mt32-rom-data

12. ScummVM einstellen:

Die Soundeinstellungen können entweder für alle Spiele oder einzeln gemacht werden.
In dem Beispiel hier werden die Einstellungen für alle gemacht.

Standard Audio-Einstellung

MT32 Audio-Einstellung

Teilen:

Hascheevos ist ein Tool mit dem man Spiele-ROMs überprüfen kann, ob diese für RetroAchievements geeignet sind. Im Klartext, dieses Script Überprüft die ROMs auf den richtigen MD5 Hash. Hascheevos läuft nicht unter RecalBox/Batocera.

Zur Installation des Tools wird eine SSH-Verbindung (unter Windows mit PuTTY) benötigt. Als erstes werden fehlende benötigte Pakete installiert:

sudo apt-get install jq unzip gzip p7zip-full curl

Als zweiten Schritt wird der Spiecherort des Scriptes bestimmt, hier als Beispiel ein versteckter Ordner im HOME-Verzeichnis des RPi-Benutzers.

cd && mkdir -p .scripte
cd .scripte

Im dritten Schritt wird die Quelle geklont

git clone --depth 1 https://github.com/meleu/hascheevos
cd hascheevos

Der vierte Schritt kompiliert die den “cheevos hash calculator”

make

Als letzten Schritt wird der Pfad zum Script festgelegt

cd
nano .bashrc
##in der letzten Zeile folgendes hinzufügen
export PATH="$PATH:~/.scripte/hascheevos/bin"

STRG+X zum Beenden, bei engl Tastaturlayout Z (deutsches Tasataturlayout dann mit Y oder gar J) zum bestätigen und ENTER bei der Dateiauswahl.

nur noch aktualisieren mit source .bashrc und es kann los gehen.

Ein Bild das zeigt welches ROM in Ordnung für Retroarchievements.org ist. Das erste geprüfte ROM hat den Wert “has no cheevos” und ist damit ungeeignet und wird nicht auf Retroarchievements.org registriert, bzw. gewertet (keine Punktzählung). Das zweite ROM im Bild jedoch kann mit “HAS CHEEVOS” die besten Voraussetzung und deine Spielergebnisse werden damit auf Retroarchievements.org gewerten. Alle mit der Bezeichnung “has no cheevos” sollte daher ausgetauscht werden.

Die Überprüfung der ROMs kann direkt vom Homeverzteichnis (/home/pi) durchgeführt werden, hier als Beipsiel das SNES System.

hascheevos.sh -s snes

Möchte man die Ausgabe in einer Datei schreiben, so tipt man

hascheevos.sh --system snes 2>&1 | tee snes_cheevos.txt

ein. Die Datei “snes_cheevos.txt” befindet sich dann direkt im HOME-Verzeichnis des Benutzers “pi”.

pi@retropie:~ $ ls
backup RetroPie-Setup RetroPie scripte snes_cheevos.txt tools
pi@retropie:~ $

Teilen:

Ich geb mich ja mit Kleinkram sonst nicht zufrieden aber das hatte mich dann doch brennend gejuckt. Als Features habe ich den Drehteller der PS-Disc dringelassen und ebenfalls an die Raspberry Pi angeschlossen, Sozusagen eine rotierende Fake-Disc. Die entsprechenden Teile, für die USB-Ports, LAN und Audio, HDMI, SD-Slot und Stromanschluss, sowie die Raspberry Pi Halterung, entstammen aus den 3D-Drucker. Dazu noch ein kleiner Zusatz, damit der Standard Powerbutton und die LED auch hierbei funktionär bleiben.

Teilen:

(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Manage packages auswählen.
3. main packages auswählen.
4. ganz unten usbromservice auswählen
5. remove usbromservice

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben der Inhalte des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

Teilen:

(Hardreset als Shutdown-Reset umbauen)

Benötigte Teile:

      • Wires Jumper Kabel (weibliche GPIO-Kabel)
      • Seitenschneider und Kreuz-Schraubendreher
      • Lötkolben und etwas Lötzinn

Jedem ist bewusst dass das System vor dem Abschalten des Stromes heruntergefahren werden sollte. Bei diesem Gehäuse ist es ebenfalls so, bevor man den Power-Taste wieder raus drückt. Die Reset-Taste hingegen ist eine Hardreset-Taste die für kurze Zeit die Stromzufuhr des Gerätes kappt und beim loslassen wieder hinzufügt. Solche Hardresets sind schädlich für die SD-Karte, die dadurch mehr schaden nimmt als einem lieb ist. Kurz über Lang wird man mit dieser Methode nicht viel Freude haben und die SD-Karte macht die Füße hoch, sprich geht dadurch kaputt.

Ich möchte Euch hier zeigen wie Ihr diesen Hardreset in einen Shutdown-Reset umbauen könnt. Die Idee hierzu stammt allerdings nicht von mir und wird auf eigene Gefahr gemacht.

1. Aufschrauben des Gehäuses (sofern die RPi schon eingebaut)
2. Ausbauen der USB-LAN-Schnittstelle (zwei Schrauben lösen)
3. Nochmals zwei Schrauben an den Power/Reset Tasten lösen und die Platine ist frei.

Vorsicht es hängen noch mehr Kabel dran, bitte versucht diese auch dran zulassen.
Nun kommt der komplizierte Teil des Umbaues. Jetzt werden Kontaktstellen gekappt und neue Kontaktpunkte freigekratzt.

Wie ihr die Kontakte durchtrennt ist Euch überlassen aber macht es mit bedacht und lasst den oberen Kontakt bitte Heile, sonst muss dort ebenfalls eine Brücke verlötet werden. Das ist wieder mehr Arbeit für euch.

Das muss auf beiden Seiten gemacht werden, vor dem Kontaktschnitt und danach. Anschliessend werden in der mitte ein Rotes Wires jumper Kabel und auf der anderen Seite ein Schwarzen Kabel dran gelötet. Beide gekappten Stellen werden überbrückt.

Umbau erfolgreich verlötet.

Das wäre geschafft, jetzt kann das ganze wieder zusammengesetzt werden und die Enden der ran gelöteten Wires Jumper Kabel an die RPi GPIO anschließen. Die Stromzufuhr vom NESPI-Gehäuse wisst Ihr ja wo die dran kommen. Ich habe hierfür auch einen kleinen Umbau gemacht und den großen klobigen 10ner Stecker abgemacht und durch die einzelnen Stecker von den übrig gebliebenen weiblichen Wires Jumper Kabel Stecker daran gemacht. Das geht einfacher als es sich anhört/liest.

GPIO Pin 5 (rotes Kabel) und GPIO Pin 9 (schwarzes Kabel) für GND

Den Script dafür könnt ihr von dieser Seite entnehmen: https://github.com/gilyes/pi-shutdown
Ihr könnt auf der Seite entweder die Script-Datei laden oder den Inhalt markieren und in eine eigene Datei einfügen. Wichtig dabei ist das ihr die Datei ausführbar macht.
Nun benötigt das ganze noch einen Service Dienst, der beim booten mit gestartet werden soll.
Hierfür muss eine weitere Datei im Systemverzeichnis /etc/systemd/system/ erstellt werden. Meine Service Datei heißt: pishutdown.service

[Service]
ExecStart=/usr/bin/python /path_to_pishutdown/pishutdown.py
WorkingDirectory=/path_to_pishutdown/
Restart=always
StandardOutput=syslog
StandardError=syslog
SyslogIdentifier=pishutdown
User=root
Group=root

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Service aktivieren und starten

sudo systemctl enable pishutdown.service
sudo systemctl start pishutdown.service

Einmal drücken der Reset-Taste verursacht ein Shutdown, zweimal einen Reset. So die Theorie!

Teilen:


Raspbian hat Kodi in den eigenen Repositories noch nicht aktualisiert (letzte Version 17.3, da kann man vergeblich nach Kodi 17.4 suchen. Mit einer Extra-Quelle kann man einzelne Pakete auf die des Herstellers anheben. Aber als allererstes sollte die alte Kodi-Version, sofern installiert, entfernt werden. Am besten mit: sudo apt-get purge kodi

  

1. Repository Datei erstellen.

sudo echo 'deb http://pipplware.pplware.pt/pipplware/dists/jessie/main/binary /' | sudo tee --append /etc/apt/sources.list.d/pipplware.list

2. Repository Schlüssel hinzufügen.

wget -O - http://pipplware.pplware.pt/pipplware/key.asc | sudo apt-key add - 

3. Die Quellen updaten und System-Upgrade durchführen.

sudo apt update && sudo apt full-upgrade

An dieser Stelle eine kleine ANMERKUNG: Für RetroPie gilt die Installation von RetroPie-Setup aus, anschließend ES neustarten und unter Ports kann dann Kodi gestartet werden.

4. Kodi 17.4 installieren.

sudo apt install kodi

Have Fun!

Teilen:

Ab Version 4.2.6 kann RetroPie auch die Preview der Spiele in Videoformat abspielen, wahlweise auch mit Audioausgabe, jedoch ist das etwas laut. Die Videos werden dabei von der französichen Gaming-Datenbank – Screenscraper.

Vorbereitung:

Starttaste Menü > Ui Settings

Theme Set > Carbon
Gamelist View Style > Video (ab Version 4.2.5)

Starttaste Menü > Video Player Settings
Enable Video Audio > Off

Als Scraper empfiehlt sich hier der Universal XML Scraper V2, der genau diese französische Datenbank anspricht und Videos mit runterladen tut. Dieses Tool gibt es leider nur für Windows aber läuft einwandfrei in einer virtuellen Umgebung (Wine kann dies nicht verarbeiten).
Ich habe zudem noch den Namen beim Scrapen so angepasst das diese Ländernamen nicht mehr mit drin sind.

Teilen:

RetroPie bietet einen Web-Manager an, um einfacher zu verwalten, bearbeiten und roms hinzuzufügen. Die Installation erfolgt über das RetroPie-Menü unter “RETROPIE SETUP” oder “RPSETUP” (je nach Emulationstation Themes).

1. P Manage packages
2. exp Manage experimental packages
3. 821 retropie-manager
4. install from source

Nun etwas Geduld und wenn er wieder im Setup-Menü ist, geht es mit “C Configuration / Options” weiter. Dort wählt Ihr “Start RetroPie-Manager now” oder die Option “Enable RetroPie-Manager on boot”.

Drauf zu greifen könnt ihr mit mit Eurem Browser und der IP-Adresse des RetroPie`s und dem Zusatz :8000

Bsp.: 192.168.1.156:8000

Viel Spass mit 😉

Teilen: