Das einrichten des Raspberry Pi Systems Raspbian (Debian) stellt so manch einen schon vor einem großes Rätsel. Dabei ist es kein Hexenwerk das Tastaturlayout einzustellen, sowie SSH zu aktivieren. Mit nur wenigen Griffen ist das in weniger als einer Minute erledigt und das Projekt kann begonnen werden.

Auch wenn sich das kompliziert anhören, lesen mag, so ist es Kinderleicht die Console (TTY) zu bedienen. Fangen wir doch an mit dem Beenden von der Emulationstation bei RetroPie. Mit der F4-Taste beenden wir die Emulationstation (ES) und betretten die Console (TTY) des Grundsystemes unter RetroPie.

(Bild: SSH-Verbindung über einen Linux-Computer)

Als zweiten Schritt müssen wir in die Raspberry Pi Konfiguration, um  Tastatur, Locale und SSH einzustellen, hierfür tippen wir einfach

sudo raspi-config

ein. Achtung, da das englische Tastaturlayout aktiv ist findet Ihr den Bindestrich oben auf der [?]-Taste.

Ist man im Konfigurationstool, so wird auch gleich auf die “4 Localisation Options” navigiert und mit ENTER bestätigt.
Weiter geht es mit “I1 Change Locale” und dort sucht Ihr die drei “de_DE” Einstellungen heraus und aktiviert sie mit der Leertaste.

Ist dieses getan so kann mit der [Tab]-Taste auf OK gewechselt und mit ENTER bestätigt werden. Im nächsten Bild bei der Auswahl von dem Unicode suchen wir die de_DE Option und bestätigen mit ENTER. Es folgt eine Auflistung der geladenen Sprachpakete. Wieder Im Konfigurations Tool gehen wir nochmals auf “4 Localisation Options” und anschliessend auf “I2 Change Timezone”

Das Geografische Gebiet ist, wie man schwer erraten kann, “Europe” und bei der Zeitzone ist es “Berlin”, sofern keine andere deutschsprachige Stadt dort vorhanden ist, die in eurer Nähe ist.
Als nächstes landen wir wieder im Konfiguration Tool und gehen sofort nochmals in die “4 Localisation Options” und auf “I3 Change Keyboard Layout”.

Im ersten Bildschirm bleibt die Einstellung auf “Generische PC-Tastatur mit 105 Tasten”

Im zweiten Bildschirm steht alles “English”, mit dewr Pfeiltaste navigieren wir ganz nach unten auf “Other” und bestätigen mit ENTER.
Nun müssen wir ganz nach oben navigieren auf “German”.
Einen Bildschirm weiter bei “AltGr” einfach ENTER drücken, das selbe nochmal bei der Compose Einstellung und mit NEIN anworten bei der Frage nach X-Server Tastwenkombination.

Das war die Tastaturlayout-Einstellung des Raspberry Pi Grundsystem Raspbian.
Und wenn wir schonmal in dem Konfigurations Tool sind. können wir auch gleich noch die SSH aktiveren, damit wir solche Einstellungssache auch bequem per PC, Tablet, whatever machen können.
Dazu einfach auf “5 Interfacing Options” gehen und auf “P2 SSH”, da easy auf gehen und mit ENTER bestätigen. Jetzt nur noch mit der [Tab]-Taste auf FINISH wechseln und rebooten bestätigen und alles ist Perfekt.

Nun könnt ihr euch mit der IP-Adresse und den Logindaten des Raspberry Pi’s mit PuTTY (Windows), Terminal (Linux/Mac) auf eure RPi zugreifen.

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Ich wurde gebeten mal ein Anleitung zu einem Mincraft-Server auf einem Raspberry Pi mit Version 1.13.1 zu machen. Lange rede kurzer Sinn, hab ich mich dazu entschlossen das mal zu machen. Als Vorlage diente mir ein Script, welchen man auf GitHub finden kann. Diesen habe ich ein klein wenig verändert, da dort noch die alte Serverversion 1.12.2 am werkeln und ein paar kleine Fehler drin waren.

Man benötigt
System: Raspberry Pi Lite (Aktuelle Version nutzen)

für einen Windows-PC noch folgende Tools

Tool: Etcher (zum beschreiben der Micro-SD-Karte)
Shell: PuTTY (SSH-Verbindung zum RPi)

[collapse]

Bei Linux und Mac braucht man kein PuTTY, da reicht das Terminal Fenster für eine SSH-Verbindung, Etcher gibs auch für diese beiden Systeme.

Micro-SD-Karte mit Image beschreiben

1. Nach dem herunterladen des Image, Image entpacken
2. Mirco-SD-Karte mit dem PC verbinden (FAT32 Vollständige Größe 16|32|64)
3. Mit Etcher Image auf SD schreiben

Erster Start und Vorbereitung für SSH-Verbindung

1. Mirco-SD-Karte aus dem PC in den RPi stecken und mit dem Strom verbinden
2. Es sollte ein blaues Fenster auftauchen (paar Sekunden) um ein resize zu machen
3. Nochmals in den PC stecken und auf der „boot“ Partition, die Windows lesen kann, eine leere Datei Namens ssh erstellen.
4. SD wieder im RPi booten

Raspbian konfigurieren

1. PuTTY starten und IP-Adresse des RPi bei Host eintragen / Unten bei Saved Sessions einen Namen (Linux und Mac mit dem ssh Befehl, Ihr wisst Bescheid)
eingeben und auf Save klicken, dann auf ganz unten auf Open klicken
2. Login: pi / PW: raspberry (sollte das nicht gehen dann sind Y und Z vertauscht – englisch, also raspberrz)
3. sudo raspi-config aufrufen und auf Punkt 4 navigieren und alle Punkte durchgehen (DE einstellen)
4. Punkt 7 Advanced Options auswählen und zur Sicherheit nochmal A1 Expand Filesystem
durchrführen, falls resize nicht geklappt hat.
5. ESCpen bis Startseite wieder erscheint und dann auf gehen, Nachfrage mit OK bestätigen
6. PuTTY nach neustart wieder öffnen

Minecraft Server installieren

1. Setup-Script laden

wget -O SetupMinecraft.sh https://www.freddyblog.de/uploads/minecraft/SetupMinecraft.sh

2. Setup-Script ausführbar machen

chmod +x SetupMinecraft.sh

3. Setup-Script ausführen

./SetupMinecraft.sh

Schön drauf achten was auf dem Bildschirm steht, sollten Fehler auftauchen, so wird der Script schnell durch sein. Da der Script die Befehle nur stumpf abarbeitet, kann er auch bei keiner Fehlermeldung stehen bleiben und nimmt stattdessen den nächsten Befehl. Also im Auge behalten, Can`t written file, error oder ähnliches sollten die Lauscher aufstehen lassen, das was nicht stimmt. Warnings werden in der Regel gelb angezeigt, sind aber nicht weiter schlimm, diese kann man beruhigt lesen aber sich nicht weiter drum kümmern.

Nun einmal den Server starten, damit die Konfigurationsdateien geschrieben werden können.

./minecraft/start.sh

Deine persönlichen Einstellungen kannst du in der Datei: /home/pi/minecraft/server.properties tätigen. Diese ist ganz einfach mit dem Editor nano zu editieren und mit STRG+X Speichern und Beenden (je nach Tataturlayout mit J,Y oder Z und ENTER-Taste bestätigen).
Die Konsole, bzw. das Screen, öffnest man mit dem Befehl

screen -r minecraft

und kann mit STRG+A und anschliessend STRG+G verlassen werden

Automatischer Start beim Neustart

Damit der Mincraft-Server auch mit dem Raspberry Pi zusammen startet, legt man einen Cronjob an. Dort wird auch in regelmäßigen Abständen der Server automatisch neugestartet

Einen neuen Cronjob erstellen

crontab -e

Am Ende der Datei eintragen:

0 2 * * * /home/pi/minecraft/restart.sh
0 18 * * * /home/pi/minecraft/restart.sh
@reboot /home/pi/minecraft/start.sh

Wieder mit STRG+X Abspeichern und Beenden

Läuft der Server einmal, kann er getestet werden. Mincraft starten und auf Server hinzufügen gehen.

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(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Manage packages auswählen.
3. main packages auswählen.
4. ganz unten usbromservice auswählen
5. remove usbromservice

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben der Inhalte des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

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Raspbian hat Kodi in den eigenen Repositories noch nicht aktualisiert (letzte Version 17.3, da kann man vergeblich nach Kodi 17.4 suchen. Mit einer Extra-Quelle kann man einzelne Pakete auf die des Herstellers anheben. Aber als allererstes sollte die alte Kodi-Version, sofern installiert, entfernt werden. Am besten mit: sudo apt-get purge kodi

  

1. Repository Datei erstellen.

sudo echo 'deb http://pipplware.pplware.pt/pipplware/dists/jessie/main/binary /' | sudo tee --append /etc/apt/sources.list.d/pipplware.list

2. Repository Schlüssel hinzufügen.

wget -O - http://pipplware.pplware.pt/pipplware/key.asc | sudo apt-key add - 

3. Die Quellen updaten und System-Upgrade durchführen.

sudo apt update && sudo apt full-upgrade

An dieser Stelle eine kleine ANMERKUNG: Für RetroPie gilt die Installation von RetroPie-Setup aus, anschließend ES neustarten und unter Ports kann dann Kodi gestartet werden.

4. Kodi 17.4 installieren.

sudo apt install kodi

Have Fun!

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Ab Version 4.2.6 kann RetroPie auch die Preview der Spiele in Videoformat abspielen, wahlweise auch mit Audioausgabe, jedoch ist das etwas laut. Die Videos werden dabei von der französichen Gaming-Datenbank – Screenscraper.

Vorbereitung:

Starttaste Menü > Ui Settings

Theme Set > Carbon
Gamelist View Style > Video (ab Version 4.2.5)

Starttaste Menü > Video Player Settings
Enable Video Audio > Off

Als Scraper empfiehlt sich hier der Universal XML Scraper V2, der genau diese französische Datenbank anspricht und Videos mit runterladen tut. Dieses Tool gibt es leider nur für Windows aber läuft einwandfrei in einer virtuellen Umgebung (Wine kann dies nicht verarbeiten).
Ich habe zudem noch den Namen beim Scrapen so angepasst das diese Ländernamen nicht mehr mit drin sind.

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RetroPie bietet einen Web-Manager an, um einfacher zu verwalten, bearbeiten und roms hinzuzufügen. Die Installation erfolgt über das RetroPie-Menü unter “RETROPIE SETUP” oder “RPSETUP” (je nach Emulationstation Themes).

1. P Manage packages
2. exp Manage experimental packages
3. 821 retropie-manager
4. install from source

Nun etwas Geduld und wenn er wieder im Setup-Menü ist, geht es mit “C Configuration / Options” weiter. Dort wählt Ihr “Start RetroPie-Manager now” oder die Option “Enable RetroPie-Manager on boot”.

Drauf zu greifen könnt ihr mit mit Eurem Browser und der IP-Adresse des RetroPie`s und dem Zusatz :8000

Bsp.: 192.168.1.156:8000

Viel Spass mit 😉

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Da es im Bus nach Hamburg und Rostock meistens etwas langweilig zu geht, dacht ich mir eine RetroPie zu machen die mir die Langweile vertreibt. Im Prinzip ist es ganz einfach, man findet im Netz ja sehr viele Anleitungen dazu, ich möchte euch dennoch meine Variante zeigen.

Benötigt werden:

– 1x Raspberry Pi 3 Model B
– 1x 5V, 3A Netzteil Adapter
– 1x Powerbank 10000 mAh
– 1x USB-A-Stecker auf Micro-USB-B-Stecker mit Schalter
– 1x 7″ Zoll Touch Display
– 1x Rahmen von Eleduino
– 1x 32GB microSD Karte
– 2x USB SNES Controller
– 1x RetroPie Image

microSD und RPI hab ich schonmal mit dem Rahmen zusammen gebaut, das sollte kein Thema darstellen. Das System für dir microSD habe ich hier geladen und mit dd auf die Karte gebracht.

Die Spiele dazu werden in das Verzeichnis “/home/pi/RetroPie/roms/” rein gepackt und sind bereits vorgegeben. Diese können entweder mit im Dateimanager oder mit scp auf der PI direkt gebracht werden.

pi@retropie:~ $ cd RetroPie/roms/
pi@retropie:~/RetroPie/roms $ ls
amstradcpc  atarilynx  gb       mame-libretro  msx     nes   pcengine  scummvm  snes
arcade      fba        gba      mame-mame4all  n64     ngp   ports     sega32x  vectrex
atari2600   fds        gbc      mastersystem   nds     ngpc  psp       segacd   zxspectrum
atari7800   gamegear   genesis  megadrive      neogeo  pc    psx       sg-1000
pi@retropie:~/RetroPie/roms $ 

Ich habe mir zusätzlich noch einen Script geschrieben, mit dem ich die Updates ganz einfach von der GUI durchführen kann. Das geht zwar auch über das RetroPie-Setup aber für den einen oder anderen umständlich, zumal es in der Vergangeheit zu Problemen und Fehlern dabei gekommen ist.

Das Akkupack / die Powerbank hält bis zu vier Stunden am Stück locker durch und reicht somit bis Rostock und Hamburg. In die andere Richtung bin ich damit noch nicht gefahren aber das sollte ähnlich sein und zur Not empfiehlt sich ein zweites Akkupack / Powerbank.

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Pi-Control, von Willy Fritzsche, ist ein Informations Übersicht der Raspberry Pi. Einsehen kann man CPU- Taktung, -Auslastung-Typ, -Temperatur, sowie RAM, Speicherbelegung (belegt|frei|gesamt), eine Netzwerkübersicht und grafische Statistik. Plugins wie Cron, Fritz!Box, GPIO, LG Fernbedienung, Motion und Temperaturen lassen sich nachträglich installieren.

Für Lighttpd Server

Pakete installieren

sudo apt-get install lighttpd php5-cgi php5-fpm php5-mcrypt libssh2-1-dev libssh2-php
sudo lighty-enable-mod fastcgi
sudo lighty-enable-mod fastcgi-php
sudo service php5-fpm restart
sudo service lighttpd force-reload

Pi-Control installieren

sudo mkdir -p /var/www/html/picontrol
cd /var/www/html/picontrol

wget http://picontrol.willy-tech.de/picontrol_installer
sudo bash picontrol_installer

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html
sudo find /var/www/html -type d -exec chmod 755 {} +

Für Apache2 Server

Install Pakete:

sudo apt install php5 apache2
sudo apt install php5-curl php5-cgi php5-fpm php5-mcrypt libssh2-1-dev libssh2-php

sudo php -m |grep ssh2
sudo service apache2 restart
sudo /etc/init.d/php5-fpm restart

Pi-Control installieren:

sudo mkdir -p /var/www/html/picontrol
cd /var/www/html/picontrol

wget http://picontrol.willy-tech.de/picontrol_installer
sudo bash picontrol_installer

sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html
sudo find /var/www/html -type d -exec chmod 755 {} +

im Browser eines im Netzwerk befindenen Rechners: IP-DES-RPI/picontrol/
im Browser des Raspberry Pi selbst: 127.0.0.1/picontrol oder localhost/picontrol

Dazu gibt es eine APP für das Smartphone, in der man ebenfalls nur die IP_DES_PIs/picontrol eingeben muss um die Daten abzurufen.

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