Eckdaten des Gerätes:
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Masse: 130x90x25mm
Prozessor: H3 Quadcore 1,2 GHz
Arbeitsspeicher: 1GB RAM
LCD-Display: 3,5“
Batterie: 3Ah
USB-Ports: 4 (2.0)
HDMI und Ethernet

Das Gehäuse ist sehr robust und aus einem Stück (Vorder- und Rückseite) gepresst. Die Schultertasten auf der Rückseite sind etwas gewöhnungsbedürftig. An der rechten Seite befinden sich 3 Knöpfe zum einstellen des Displays (Farben, Helligkeit und Kontrast) und die Besondertheit sind die zwei Kontaktstifte oben auf der Vorderseite für ein kabelloses Ladegerät.

Als fertiges System mit RetroPie, bietet sich Retrorangepi an, das ist ein System für H3-Prozessoren mit dem Unterbau Armbian (Debian Jessie). Mit einem WLAN-Stick oder eben über die LAN Schnittstelle, läßt sich das System – genauso wie RetroPie – erweitern. Vorinstalliert sind: Amiga, Kodi, Mame, Sega Mastersystem, Sega Megadrive, Nintendo 64, NeoGeo, NES, div. Ports, PSP, PSX, ScummVM und SNES. Als Themes wird GBZ35 verwendet, alles andere wäre zu klein Dargestellt. Auf meinem GameHAT wird die selbe Themes verwendet, macht sich bei den 3.5 Zoll Displays richtig bewehrt. Diese Themes wird auch vorzugsweise beim GameBoyZero verwendet.

Im Prinzip läßt sich das RetroStone genau wie der GameBoyZero handhaben, mit dem Unterschied der Masse. Für Unterwegs ein netter Zeitvertreib und Kinder geeignet (allerdings würd ich dann das RetroPie-Menü sperren). Joar, das Geld lohnt sich auf jeden Fall und ist Preistechnisch unter dem GBZ aber über dem GameHAT (etwas sehr unhandlich mit der Zeit).

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RetroPie hat keinen Standard Treiber für die PS4-Controller mit an Board oder in den eigenen Quellen. Dieser kann aber manuell installiert werden um den Wireless Controller ans laufen zu bekommen. Über USB-Kabel funktionieren die meisten Controller problemlos und der PS3-Wireless-Controller hat einen Treiber im RetroPie-Setup-Script drin.
Ich beschreibe hier dien Weg der Installation und das pairsen des PS4-Controllers über die TTY (Console/Shell) mit dem Kommandozeilenbefehl “bluetoothctl”.

1. In der Emulationstation F4 drücken um diese zu Beenden oder wahlweise über eine SSH-Verbindung (da kein F4).

Windowsuser können dazu das Tool PuTTY verwenden
(Standard Logindaten – user: pi Password: raspberry [ACHTUNG: Bei englischsprachigem Tastaturlayout ist das Y auf der Z-Taste, also vertauscht])

2. Systemquellen aktualisieren und Treiber installieren

sudo apt update
sudo apt install python3-dev python3-pip
sudo pip3 install ds4drv

Fehler sollten keine auftauchen, wenn doch bitte mit Posten.

2.1 PS4 Controller mit USB verbinden und die PS-Taste drücken, dann zum Test

sudo ds4drv --hidraw --led 000008

eingeben und beobachten. PS4 LED sollte dabei blinken

STRG+C Beendet den Test (Traceback Meldung kommt – stammt vom Pythonscript, keine Panik)

3. Treiber mit dem boot laden

sudo nano /etc/rc.local

vor exit 0 eintragen: /usr/local/bin/ds4drv –hidraw –led 000008 &

STRG+O und mit J bestätigen (bei englischsprachigem Tastaturlayout ist das Y auf der Z-Taste, also vertauscht)

STRG+X (zum Beenden)

4. Neustarten des Systems

sudo reboot

5. PS4 Wireless Controller mit RPi pairsen

Wieder in der Emulationstation F4 Taste drücken oder über SSH-Verbindung (ohne F4).

bluetoothctl

eingeben und PS4-Controller vom USB trennen und in den Pairing-Modus bringen (share und PS Taste gedrückt halten bis blinkt)

eingeben von Kommandos:

scan on
agent on #Controller sollte nun als Wireless Controller mit MAC angezeigt werden
pair MAC
trust MAC
connect MAC

hierbei ist es empfehlenswert die MAC-Adresse des Controllers zu kopieren und immer mit SHIFT+STRG+V einzufügen

Controller LED leuchtet dann dauerhaft, wenn alles richtig und ohne Errors abgelaufen ist. Nicht lange warten, sonst ist der Pairing-Modus wieder aus.

Ist das erledigt verlassen wir den Bluetooth-Modus mit „exit“.

6. PS4 Controller einrichten.

Ist man den Weg gegangen mit der F4-Taste am Anfang, so kommt man mit dem Befehl „emulationstation“ wieder in die Emulationstation.
Bei SSH-Verbindung ist das nicht notwendig.

Sollte bereits ein Controller eingerichtet sein, so kann man mit diesem über das Start-Menü (Main Menu) in die „Configure Input“ gehen und den eben gepaarten Controller einrichten.

Das wars auch schon. Hat man nun einen zweiten PS4 Controller so kann man diesen ebenfalls auf diese weise paaren, die Konfiguration sollte da bei die selbe sein, wenn nicht muss dieser Controller ebenfalls gemappt werden.

H A V E F U N ! ! !

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Besserer Sound bei ScummVM Spielen auf einen Raspberry Pi mit Roland MT-32 und CM-32L Synthesizer Modulen Emulator. So klingen die beinahe 30 Jahre alten Spiele nicht mehr nach 8Bit Soundtechnik.

Im folgenden Tutorial wird gezeigt, wie Ihr die Synthesiser-Software Munt auf einem RPi 3B+ installieren und verwenden könnt. Windows-Benutzer können das Programm PuTTY für Aufgabe nutzen, Linux-Benutzer machen das über das Terminal mittels SSH-Verbindung. Falls nicht geändert, dann sollten die Standardlogin Daten gelten (Login: pi PW: raspberry).

1. Notwendige Pakete installieren:

sudo apt-get install build-essential cmake portaudio19-dev qtmobility-dev libx11-dev libxt-dev libxpm-dev

2. Software Munt downloaden:
Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten, zu einem die Source Quelle und zum anderen die git Quelle. Ich arbeite am liebsten mit git, da diese einfacher sind zu updaten.

git clone https://github.com/munt/munt.git

3. betreten und build Ordner erstellen:

cd munt
mkdir -p build-munt
cd build-munt

4. Compiler-Flags setzen (RPi3):

export CCFLAGS=”-Ofast -march=armv8-a+crc -mtune=cortex-a53 -mfpu=neon-fp-armv8 -mfloat-abi=hard -ftree-vectorize -funsafe-math-optimizations”

export CXXFLAGS=”-Ofast -march=armv8-a+crc -mtune=cortex-a53 -mfpu=neon-fp-armv8 -mfloat-abi=hard -ftree-vectorize -funsafe-math-optimizations”

5. Munt kompilieren/bauen und installieren:

cmake -DCMAKE_BUILD_TYPE=Release -Dmunt_WITH_MT32EMU_QT:BOOL=OFF ../
make -j 4
sudo make install

6. Munt ALSA MIDI Treiber kompilieren/bauen und installieren:

cd ../mt32emu_alsadrv/
make
sudo make install

7. Kontrolle der Installation:

ls -la /usr/local/bin/mt32d

pi@retropie:~ $ ls -la /usr/local/bin/mt32d
-rwxr-xr-x 1 root staff 229068 Aug 29 17:29 /usr/local/bin/mt32d
pi@retropie:~ $

8. MT32 Autostart:

Hierfür tragen wir in die Datei “/etc/rc.local” folgendes vor dem “exit 0” ein.

sudo nano /etc/rc.local

/usr/local/bin/mt32d -i 12 &

9. Das Jamming verringern:

Um das Jamming des Sounds zu verringern, können diese On-Demand-CPU-Regler-Optimierungen in der “/etc/rc.local” Datei, unter der mt32d-Befehlszeile, eingetragen werden.

echo -n 100 > /sys/devices/system/cpu/cpufreq/ondemand/sampling_down_factor
echo -n 50000 > /sys/devices/system/cpu/cpufreq/ondemand/sampling_rate

Eine andere Alternative dazu ist

echo performance > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor

jedoch macht treibt dieser die RPi deutlich höher und die CPU wird wärmer.

10. Neustart und erster Device Test:

Neustart mit: sudo reboot

Nachdem das System wieder oben ist und wir uns erneut eingeloggt haben, testen wir ob der Device vorhanden ist.

aconnect -o

pi@retropie:~ $ aconnect -o
client 14: ‘Midi Through’ [type=Kernel]
0 ‘Midi Through Port-0’
client 128: ‘MT-32’ [type=User,pid=619]
0 ‘Standard ‘
1 ‘GM Emulation ‘
pi@retropie:~ $

11. ROM Dateien:

Es fehlen noch die gewissen ROM Datei(en) zu dem ganzen (MT32_PCM.ROM, MT32_CONTROL.ROM und CM32L_PCM, CM32L_CONTROL.ROM). Diese packt ihr euch erstmal ins Home-Verzeichnis (/home/pi/) Eures RPi (mit WinSCP z.B.) um sie dann in PuTTY oder mittels SSH-Verbindung zu verschieben.

sudo mkdir -p /usr/share/mt32-rom-data
sudo mv ~/*.ROM /usr/share/mt32-rom-data

12. ScummVM einstellen:

Die Soundeinstellungen können entweder für alle Spiele oder einzeln gemacht werden.
In dem Beispiel hier werden die Einstellungen für alle gemacht.

Standard Audio-Einstellung

MT32 Audio-Einstellung

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ROM Hacks sind sehr beliebt und viele verzweifeln an manchen Fanmades. Warum nicht ein eigenens System in der Emulationstation dafür machen? Eine Collection erfüllt den Zweck nicht ganz so, da diese die Spiele nur in einer cfg Datei listet. So sind sie nicht zwischen den ganzen originalen Spielen und man muss nicht lange suchen. Eigentlich ist es das selbe Prinzip wie bei Capcom System, mit ein paar kleinen Veränderungen.

Eigenes System hinzufügen
(Ich verwende hier den schlichten namen “hacks” als Beispiel für mein ROM Hacks System)

Datei: /etc/emulationstation/es_systems.cfg

einfügen von:

  <system>
    <name>hacks</name>
    <path>~/RetroPie/roms/hacks</path>
    <extension>.bin .gen .int .nes .rom .smc .BIN .GEN .INT .NES .ROM .SMC</extension>
    <command>/opt/retropie/supplementary/runcommand/runcommand.sh 0 _SYS_ hacks %ROM%</command>
    <theme>hacks</theme>
  </system>

Themes-Ordner erstellen

Verzeichnis: /etc/emulationstation/themes/DEINE_THEME/hacks

Den Ordner “hacks” unter der Themes am besten über eine SSH-Verbindung erstellen. Unter Windows wie gewohnt mit dem Tool PuTTY.

In diesem Ornder “hacks” werden einfach die Datei theme.xml aus dem “/etc/emulationstation/themes/DEINE_THEMES/snes” Ordner kopiert und die selbsterstellte Logo Datei (system.svg oder system.png) rein kopiert. Nimmt man keine System.svg|png Datei so erscheint das neue System in Klarschrift in der Emulationstation. Später kann man noch Screenshots/Preview Bilder mit reinbringen, ist von Themes zu Themes Unterschiedlich und mit etwas Bastellei im Bildbearbeitungs Programm verbunden.

Konfigurations-Ordner

Verzeichnis: /opt/retropie/configs/hacks

Hier werden ebenfalls Dateien aus dem Ordner “/opt/retropie/configs/snes” kopiert.

emulators.cfg
retroarch.cfg

In der retroarch.cfg muss am anfang der Pfad von “/opt/retropie/configs/snes/” in “/opt/retropie/configs/hacks/” geändert werden.

In dem Sinne war es das bereits, nur noch die ROMs in den hacks rom Ordner und Emulationstation neustarten. Es sollte dann das System hacks auf der Systemauswahl erscheinen.

Zu den Bildern: Ich verwende die Themes “futura-dark-V”, diese ist leicht erweiterbar und hat Rohdateien für die Screenshots/Preview Bilder mit an Board. Ich habe mir die Logo Datei vom SNES System genommen, damit hatte ich die Masse für mein Logo. Habe das fertige Bild dann alspng abgespeichert und in meinen hacks Ordner unter der verwendeten Themes kopier. Dann habe ich in der theme.xml die Logo Datei geändert (von .svg in .png) und die Emulationstation neugestartet. Ergebnis sind die Bilder. Als nächstes werde ich die Metadaten der Spiele erzeugen, das wird ein Spaß…!


Als Bonus habe ich noch ein Launcherimage erstellt.

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Ich geb mich ja mit Kleinkram sonst nicht zufrieden aber das hatte mich dann doch brennend gejuckt. Als Features habe ich den Drehteller der PS-Disc dringelassen und ebenfalls an die Raspberry Pi angeschlossen, Sozusagen eine rotierende Fake-Disc. Die entsprechenden Teile, für die USB-Ports, LAN und Audio, HDMI, SD-Slot und Stromanschluss, sowie die Raspberry Pi Halterung, entstammen aus den 3D-Drucker. Dazu noch ein kleiner Zusatz, damit der Standard Powerbutton und die LED auch hierbei funktionär bleiben.

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(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Manage packages auswählen.
3. main packages auswählen.
4. ganz unten usbromservice auswählen
5. remove usbromservice

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben der Inhalte des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

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(Hardreset als Shutdown-Reset umbauen)

Benötigte Teile:

      • Wires Jumper Kabel (weibliche GPIO-Kabel)
      • Seitenschneider und Kreuz-Schraubendreher
      • Lötkolben und etwas Lötzinn

Jedem ist bewusst dass das System vor dem Abschalten des Stromes heruntergefahren werden sollte. Bei diesem Gehäuse ist es ebenfalls so, bevor man den Power-Taste wieder raus drückt. Die Reset-Taste hingegen ist eine Hardreset-Taste die für kurze Zeit die Stromzufuhr des Gerätes kappt und beim loslassen wieder hinzufügt. Solche Hardresets sind schädlich für die SD-Karte, die dadurch mehr schaden nimmt als einem lieb ist. Kurz über Lang wird man mit dieser Methode nicht viel Freude haben und die SD-Karte macht die Füße hoch, sprich geht dadurch kaputt.

Ich möchte Euch hier zeigen wie Ihr diesen Hardreset in einen Shutdown-Reset umbauen könnt. Die Idee hierzu stammt allerdings nicht von mir und wird auf eigene Gefahr gemacht.

1. Aufschrauben des Gehäuses (sofern die RPi schon eingebaut)
2. Ausbauen der USB-LAN-Schnittstelle (zwei Schrauben lösen)
3. Nochmals zwei Schrauben an den Power/Reset Tasten lösen und die Platine ist frei.

Vorsicht es hängen noch mehr Kabel dran, bitte versucht diese auch dran zulassen.
Nun kommt der komplizierte Teil des Umbaues. Jetzt werden Kontaktstellen gekappt und neue Kontaktpunkte freigekratzt.

Wie ihr die Kontakte durchtrennt ist Euch überlassen aber macht es mit bedacht und lasst den oberen Kontakt bitte Heile, sonst muss dort ebenfalls eine Brücke verlötet werden. Das ist wieder mehr Arbeit für euch.

Das muss auf beiden Seiten gemacht werden, vor dem Kontaktschnitt und danach. Anschliessend werden in der mitte ein Rotes Wires jumper Kabel und auf der anderen Seite ein Schwarzen Kabel dran gelötet. Beide gekappten Stellen werden überbrückt.

Umbau erfolgreich verlötet.

Das wäre geschafft, jetzt kann das ganze wieder zusammengesetzt werden und die Enden der ran gelöteten Wires Jumper Kabel an die RPi GPIO anschließen. Die Stromzufuhr vom NESPI-Gehäuse wisst Ihr ja wo die dran kommen. Ich habe hierfür auch einen kleinen Umbau gemacht und den großen klobigen 10ner Stecker abgemacht und durch die einzelnen Stecker von den übrig gebliebenen weiblichen Wires Jumper Kabel Stecker daran gemacht. Das geht einfacher als es sich anhört/liest.

GPIO Pin 5 (rotes Kabel) und GPIO Pin 9 (schwarzes Kabel) für GND

Den Script dafür könnt ihr von dieser Seite entnehmen: https://github.com/gilyes/pi-shutdown
Ihr könnt auf der Seite entweder die Script-Datei laden oder den Inhalt markieren und in eine eigene Datei einfügen. Wichtig dabei ist das ihr die Datei ausführbar macht.
Nun benötigt das ganze noch einen Service Dienst, der beim booten mit gestartet werden soll.
Hierfür muss eine weitere Datei im Systemverzeichnis /etc/systemd/system/ erstellt werden. Meine Service Datei heißt: pishutdown.service

[Service]
ExecStart=/usr/bin/python /path_to_pishutdown/pishutdown.py
WorkingDirectory=/path_to_pishutdown/
Restart=always
StandardOutput=syslog
StandardError=syslog
SyslogIdentifier=pishutdown
User=root
Group=root

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Service aktivieren und starten

sudo systemctl enable pishutdown.service
sudo systemctl start pishutdown.service

Einmal drücken der Reset-Taste verursacht ein Shutdown, zweimal einen Reset. So die Theorie!

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Viele nutzen ein Netzteil mit einen Kippschalter dran, diese sind sehr unpraktisch zum richtigen Runterfahren des Systems. Sie trennen die Stromzufuhr und nach bedarf kann man damit wieder einschalten. Das ist das selbe wie jedes mal den Stecker zu ziehen und wieder einzustecken, sprich Sinnentfremdet wie ich finde. Dabei bietet das Raspberry Pi viele Möglichkeiten, Bastlerische Freiheit. Über die GPIO-Pins kann man viele Dinge steuern, so auch einen Powerswitch zum Ein -und Ausschalten. Dieser setzt sich auch zwei Kabeln und einen Taster (Druckschalter – momentan, Kippschalter oder Permanentschalter – rastend) zusammen. Man kann dazu noch eine LED hinzufügen damit man sieht das dieses Gerät auch Tatsächlich läuft. Wir benötigen also zwei Kabel, rot für die GPIO Verbindung und schwarz die Masse (GND) und einen einfachen Drucktaster. Angeschlossen wird das rote Kabel an den PIN 5 (GPIO 03) und schwarz an PIN 9 (GND).

Konfiguaration

Console/Terminal

sudo apt-get update; sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get install python-dev python3-dev gcc python-pip

wget https://pypi.python.org/packages/e2/58/6e1b775606da6439fa3fd1550e7f714ac62aa75e162eed29dbec684ecb3e/RPi.GPIO-0.6.3.tar.gz

sudo tar -zxvf RPi.GPIO-0.6.3.tar.gz
cd RPi.GPIO-0.6.3
sudo python setup.py install
sudo python3 setup.py install

im Homeverzeichnis die Datei powerswitch.py mit folgenden Inhalt erstellen

#!/usr/bin/python
import RPi.GPIO as GPIO
import time
import subprocess

GPIO.setmode(GPIO.BOARD)  
GPIO.setup(5, GPIO.IN, pull_up_down = GPIO.PUD_UP)  

oldButtonState1 = True

while True:
    buttonState1 = GPIO.input(5)

    if buttonState1 != oldButtonState1 and buttonState1 == False:
      subprocess.call("shutdown -h now", shell=True, 
        stdout=subprocess.PIPE, stderr=subprocess.PIPE)
      oldButtonState1 = buttonState1

    time.sleep(.1)

dann die Datei ausführbar machen

chmod +x powerswitch.py

nun soll dieser Pythonscript auch beim starten geladen werden

sudo nano /etc/rc.local

...
python /home/pi/powerswitch.py &
exit 0

Ganz wichtig ist das der python Befehl vor dem “exit 0 kommt”.

Nun muss noch in der config.txt und den Eintrag dtparam=i2c_arm=off suchen und abändern in

dtparam=i2c_arm=on

dann ein reboot und der Powerswitch sollte funktionieren.

Die LED ist etwas einfacher, die kommt nur an den PIN 8 (GPIO 14) und PIN 39 (GND).

Das wars.

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Wer die alten MSDOS Spiele geliebt hat und diese ohne Tastatur und Maus, direkt mit den Gamepad spielen will, muss zwangsweise den Controller mappen. Ich für meinen Teil möchte in meinem RetroBartop Automaten sehr gerne MSDOS Spiele mit bei haben. Zunächst dachte ich das man bei DOSBOX nur mit Tastatur und Maus arbeiten kann, doch nach dem recherchieren bin ich auf den DOSBOX Startparameter -startmapper gestoßen. Da ich RetroPie verwende nehme ich das gleich als Basis für diese Anleitung. Die DOSBOX kann über das RetroPie-Setup, unter “P Manage packages” -> “opt Manage optional packages” -> “112 dosbox” installiert werden. Oder manuell direkt aus der Console mit “sudo apt install dosbox”.

Um das Mapping auszulösen muss dosbox manuell mit der Option -startmapper gestartet werden.

pi@retropie:~ $ cd /opt/retropie/emulators/dosbox/bin/
pi@retropie:/opt/retropie/emulators/dosbox/bin $ ./dosbox -startmapper

1. Taste auf der vituellen Tastatur auswählen.
2. “Add” klicken um eine neue Tastenbelegung hinzuzufügen.
3. Am Gamepad/Controller die Taste drücken die damit belegt werden soll.
4. Auf “Save” klicken für Speicherung.
5. Wiederhole das bis Belegung komplett ist.
6. Klicke “Exit” zum Beenden.

Ich verwende einen SNES Controller und habe mir das folgendermaßen gemappt.

Wenn das Mapping nicht auf dem Endgerät statt gefunden hat so muss die mapper-SVN.map noch auf das Zielgerät kopiert werden. Sollte die .map Datei auch nicht mapper-SVN.map heißen so sollte man diese erst einmal umbenennen.

Verzeichnis-Struktur:

Win7/8 : {system drive}:\Users\{username}\AppData\Local\DOSBox\
Linux: ~/.dosbox
Mac: ~/Library/Preferences/DOSBox 0.73 Preferences

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