Hascheevos ist ein Tool mit dem man Spiele-ROMs überprüfen kann, ob diese für RetroAchievements geeignet sind. Im Klartext, dieses Script Überprüft die ROMs auf den richtigen MD5 Hash. Hascheevos läuft nicht unter RecalBox/Batocera.

Zur Installation des Tools wird eine SSH-Verbindung (unter Windows mit PuTTY) benötigt. Als erstes werden fehlende benötigte Pakete installiert:

sudo apt-get install jq unzip gzip p7zip-full curl

Als zweiten Schritt wird der Spiecherort des Scriptes bestimmt, hier als Beispiel ein versteckter Ordner im HOME-Verzeichnis des RPi-Benutzers.

cd && mkdir -p .scripte
cd .scripte

Im dritten Schritt wird die Quelle geklont

git clone --depth 1 https://github.com/meleu/hascheevos
cd hascheevos

Der vierte Schritt kompiliert die den “cheevos hash calculator”

make

Als letzten Schritt wird der Pfad zum Script festgelegt

cd
nano .bashrc
##in der letzten Zeile folgendes hinzufügen
export PATH="$PATH:~/.scripte/hascheevos/bin"

STRG+X zum Beenden, bei engl Tastaturlayout Z (deutsches Tasataturlayout dann mit Y oder gar J) zum bestätigen und ENTER bei der Dateiauswahl.

nur noch aktualisieren mit source .bashrc und es kann los gehen.

Ein Bild das zeigt welches ROM in Ordnung für Retroarchievements.org ist. Das erste geprüfte ROM hat den Wert “has no cheevos” und ist damit ungeeignet und wird nicht auf Retroarchievements.org registriert, bzw. gewertet (keine Punktzählung). Das zweite ROM im Bild jedoch kann mit “HAS CHEEVOS” die besten Voraussetzung und deine Spielergebnisse werden damit auf Retroarchievements.org gewerten. Alle mit der Bezeichnung “has no cheevos” sollte daher ausgetauscht werden.

Die Überprüfung der ROMs kann direkt vom Homeverzteichnis (/home/pi) durchgeführt werden, hier als Beipsiel das SNES System.

hascheevos.sh -s snes

Möchte man die Ausgabe in einer Datei schreiben, so tipt man

hascheevos.sh --system snes 2>&1 | tee snes_cheevos.txt

ein. Die Datei “snes_cheevos.txt” befindet sich dann direkt im HOME-Verzeichnis des Benutzers “pi”.

pi@retropie:~ $ ls
backup RetroPie-Setup RetroPie scripte snes_cheevos.txt tools
pi@retropie:~ $

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LinuxMint 19 ist veröffentlicht worden, jedoch fehlt bei der LinuxMint Version 18.3 im UpdateManager der “Upgrade to LinuxMint 19” Button. Sicherlich ist eine Neuinstallation immer besser aber dies kann man auch mit dem Austausch der Quellen (Repos) veranlassen.




1. Backup der Repo Listen machen
sudo cp /etc/apt/sources.list{,.bak}
sudo cp /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list{,.bak}

2. Codename der Repo austauschen
sudo sed -i 's/Sylvia/Tara/' /etc/apt/sources.list
sudo sed -i 's/sylvia/tara/' /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list

2.1 Ubuntu Codename austauschen
sudo sed -i 's/xenial/bionic/' /etc/apt/sources.list
sudo sed -i 's/xenial/bionic/' /etc/apt/sources.list.d/official-package-repositories.list

3. Die Quellen auffrischen und Upgrade starten
sudo apt update; sudo apt full-upgrade

4. System neustarten
sudo reboot

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Gerade Bluetooth-Joypads sind in der Hinsicht etwas zickig, wenn ein Emulator mal nicht von der Emualtionsstation betreut wird. Ein Beispiel dafür ist Capcom, wenn man es als einzel System in der Emulationstation einbindet. Ebenfalls ist es nicht möglich vom Spiel aus in die retroarch zu kommen. Nun werden einige sagen, “Momentmal, das wird doch mit fba ausgeführt!” Ja das ist richtig und dennoch ist es bei RetroPie der “pifba” Emulator der diese Spiele starten tut und dieser hat noch keine Anbindung zu retroarch.

Mapping per Hand

DATEI: /opt/retropie/configs/cps/fba2x.cfg


[Joystick]
# Get codes from “jstest /dev/input/js0”
# from package “joystick”
# Defaults to 8Bitdo SF30 Pro Controller
A_1=1
B_1=0
X_1=3
Y_1=2
L_1=4
R_1=5
START_1=9
SELECT_1=8
#Joystick axis
JA_LR=0
JA_UD=1

[collapse]

Anzupassen wäre hier Start/Select und die Aktionstasten A,B,X,Y,L,R.
Um eine Bewegung sichtbar zu machen haben die Tasten und Analogen Joysticks Zahlenwerte und genau diese Tastennummern werden bei dieser Konfiguration angegeben.

Tasten-Nummern anzeigen lassen

Mit der eingabe von “ls /dev/input/” lassen sich die angeschlossenen Geräte auflisten. Joypads, ob nun über USB oder Bluetooth, werden mit “jsX” gekennzeichnet, das X steht für eine Ziffer (zB. js0 für Joypad 1 und js1 für den zweiten).
Mit dem Befehl “jstest /dev/input/js0” startet man den Test der Kalibrierung.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, stehen alle Tasten auf “off”. Wird nun eine Taste gedrückt und gehalten, so zeigt diese den Status “on” an. Beim normalen Tastendruck (drücken und wieder loslassen), springt die jeweilige Zahl kurz auf “on” und gleich wieder auf “off”.

Dementsprechend sucht man sich die Tasten heraus die man benötigt und notiert sich die Nummer dazu. Bei den Analogjoysticks ist es nicht anders, nur das dort 1 und 0 eine Rolle Spielt. Da haben Links/Rechts (0) und Hoch/Runter (1) jeweils die gleiche Ziffer. Das Steuerkreuz bedarf kein extra Mapping, da diese Standard sind.

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Das CPS (Capcom Play System) ist eine Videospielplatine, die meist in Spielhallen zum Einsatz kommt.

Es gab, ähnlich dem Neo Geo, der Heimkonsole von SNK, das dem Spielhallenpendant dem MVS gleicht, eine Heimkonsole auf Basis des CPS von Capcom, welche jedoch noch weit weniger Verbreitung fand als das Neo Geo.

Für CPS-1, CPS-2 und CPS-3 gibt es gute Emulatoren wie z. B. den MAME oder Nebula. FinalBurn Alpha ist ein Multiple Arcade Emulator, der am beliebtesten für die Emulation von Neo-Geo, Capcom, Konami und Cave-Spielen ist. der FBA kommt hier zum Einsatz.

Warum eigene Theme und Konfiguration? Wegen der Übersicht und der Ordnung halber. so Bleibt FBA, FBA_LIBRETRO und NEOGEO sauber!

Vorbereitung des Systems für Bearbeitung:

Per SSH-Verbindung auf recalbox zugreifen (Windowsbenutzer können hierfür PuTTY nutzen)
[login: root pw: recalboxroot]

System beschreibbar machen und Emulationstation anhalten/beenden.

mount -o remount, rw /
/etc/init.d/S31emulationstation stop

Nun kann WinSCP oder der Datei-Explorer für den Rest benutzt werden (ist eventuell einfacher)

Theme für Capcom erstellen und bearbeiten

In das Themes Verzeichnis wechseln.

cd /recalbox/share_init/system/.emulationstation/themes/recalbox

FBA Ordner kopieren und öffen

cp -R fba capcom
cd capcom

Die Datei “custom.xml” bearbeiten

nano custom.xml

Den Beschreibungtext von FBA (<text>…</text>) löschen und durch Capcom ersetzen (<text>Capcom</text>). Abspeichern und Beenden mit STRG+X und Y zur Bestätigung

Weiter geht es in den Order “data/”

cd data

Hier ist eine logo.svg Datei drin, die mit dem Capcom Logo überschrieben werden muss.
Das Logo bekommt man von Wikipedia und sollte den Namen “logo.svg” haben. Es wird in den “capcom” Themesordner unter “data” hochgeladen.

Die Datei es_systems.cfg pimpen (editieren)

cd /recalbox/share_init/system/.emulationstation
nano es_systems.cfg

hinzufügen von:

  <system>
    <fullname>Capcom</fullname>
    <name>fba</name>
    <path>/recalbox/share/roms/capcom</path>
    <extension>.zip .ZIP .fba .FBA</extension>
    <command>python /usr/lib/python2.7/site-packages/configgen/emulatorlauncher.pyc %CONTROLLERSCONFIG% -system %SYSTEM% -rom %ROM% -emulator %EMULATOR% -core %CORE% -ratio %RATIO%</command>
    <platform>arcade</platform>
    <theme>capcom</theme>
    <emulators>
      <emulator name="fba2x">
        <cores>
          <core>fba2x</core>
        </cores>
      </emulator>
    </emulators>
  </system>

Abspeichern und Beenden mit STRG+X und Y zur Bestätigung

Zum Schluss nur noch die Capcom-ROMs hochladen

/recalbox/share/roms/capcom

und anschliessend nur noch die ES per SSH wieder starten
und das System nicht vergessen wieder zu verriegeln

mount -o remount, ro /
/etc/init.d/S31emulationstation start

 
 
 
 
Viel Spass beim Capcom zocken

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Das CPS (Capcom Play System) ist eine Videospielplatine, die meist in Spielhallen zum Einsatz kommt.

Es gab, ähnlich dem Neo Geo, der Heimkonsole von SNK, das dem Spielhallenpendant dem MVS gleicht, eine Heimkonsole auf Basis des CPS von Capcom, welche jedoch noch weit weniger Verbreitung fand als das Neo Geo.

Für CPS-1, CPS-2 und CPS-3 gibt es gute Emulatoren wie z. B. den MAME oder Nebula. FinalBurn Alpha ist ein Multiple Arcade Emulator, der am beliebtesten für die Emulation von Neo-Geo, Capcom, Konami und Cave-Spielen ist. der FBA kommt hier zum Einsatz.

Themes Ordner erstellen:

(SSH Verbindung | Windowsbenutzer können PuTTY verwenden | direkt über den RPi oder am PC geht natürlich auch)

in den Themes Ordner wechseln, die FBA, Themes kopieren uznd Logo ersetzen

cd /etc/emulationstation/themes/DEINETHEME
sudo cp -R fba capcom
cd capcom

Dort wird nur die “system.svg” ausgetauscht, das Capcom Logo bekommt ihr bei Wikipedia oder Google direkt.

Anpassen der es_systems.cfg

sudo nano /etc/emulationstation/es_systems.cfg

VERMERK: Ich nutze hier als Beispiel den gemeinsamen Ordner wo alle drei Systeme drin sind.

Hinzufügen von:

 
  <system>
    <name>capcom</name>
    <fullname>Capcom Play System</fullname>
    <path>/home/pi/RetroPie/roms/capcom</path>
    <extension>.7z .fba .zip .7Z .FBA .ZIP</extension>
    <command>/opt/retropie/supplementary/runcommand/runcommand.sh 0 _SYS_ capcom %ROM%</command>
    <platform>arcade</platform>
    <theme>capcom</theme>
  </system>

abspeichern und Beenden mit STRG+X, z zum bestätigen drücken.
(Das Standard Tastatur-Layout der Distribution ist englisch, auf englischer Tastatur ist das Y, bei unseren Tastaturen auf Z, also vertauscht. Habt ihr das Tastatur-Layout jedoch auf deutsch umgestellt, einfach ein J zum bestätigen drücken)

Es wird noch ein Konfigurations-Ordner für das System benötigt. Dieser sollte sich wie alle anderen in dem Verzeichnis “/opt/retropie/configs/capcom

In der emulator.cfg stehen die Emulatoren drin, sofern mehrere installiert sind, wird dort ein default emulator festgelegt. Die retroarch.cfg steuert die Einstellungen für den Emulator, kann für diesen angepasst werden (gilt nur nicht für pifba Emulator und genau der wird verwendet). Die fba2x.cfg legt die Tastenbelegung für Tastatur und Joypad fest. Die launching.png ist das Ladebild (kleine Spielerei der Optischen Verschönerung) beim starten des Spiels.

Der Emulator “pifba” sollte noch Nachinstalliert werden (sofern nicht schon ist).

Inhalt emulators.cfg

pifba = "/opt/retropie/emulators/pifba/fba2x %ROM%"
lr-fbalpha = "/opt/retropie/emulators/retroarch/bin/retroarch -L /opt/retropie/libretrocores/lr-fbalpha/fbalpha_libretro.so --config /opt/retropie/configs/fba/retroarch.cfg %ROM%"
default = "lr-fbalpha"

[collapse]

Hier in der Beispiel fba2x.cfg ist der Controller 8Bitdo SF Pro drin, das kann abweichen.
fba2x.cfg

[Keyboard]
# Get codes from /usr/include/SDL/SDL_keysym.h
A_1=306
B_1=32
X_1=308
Y_1=304
L_1=122
R_1=120
START_1=13
SELECT_1=9
LEFT_1=276
RIGHT_1=275
UP_1=273
DOWN_1=274
QUIT=27
#player 2 keyboard controls, disabled by default
A_2=999
B_2=999
X_2=999
Y_2=999
L_2=999
R_2=999
START_2=999
SELECT_2=999
LEFT_2=999
RIGHT_2=999
UP_2=999
DOWN_2=999

[Joystick]
# Get codes from “jstest /dev/input/js0”
# from package “joystick”
# Defaults to 8Bitdo SF30 Pro Controller
A_1=1
B_1=0
X_1=3
Y_1=2
L_1=4
R_1=5
START_1=9
SELECT_1=8
#Joystick axis
JA_LR=0
JA_UD=1
#player 2 button configuration
A_2=1
B_2=0
X_2=2
Y_2=3
L_2=4
R_2=5
START_2=7
SELECT_2=6
#Joystick axis
JA_LR_2=0
JA_UD_2=1
#player 3 button configuration
A_3=1
B_3=0
X_3=2
Y_3=3
L_3=4
R_3=5
START_3=7
SELECT_3=6
#Joystick axis
JA_LR_3=0
JA_UD_3=1
#player 4 button configuration
A_4=1
B_4=0
X_4=2
Y_4=3
L_4=4
R_4=5
START_4=7
SELECT_4=6
#Joystick axis
JA_LR_4=0
JA_UD_4=1

[collapse]
Inhalt retroarch.cfg

# Settings made here will only override settings in the global retroarch.cfg if placed above the #include line

input_remapping_directory = “/opt/retropie/configs/capcom/”

# aspect_ratio_index = “”
video_smooth = “true”
# video_fullscreen_x = “”
# video_fullscreen_y = “”
# input_overlay = “”
#include “/opt/retropie/configs/all/retroarch.cfg”

[collapse]

Damit das System diese Datei auch beschreiben kann benötigt diese noch gewisse Rechte

sudo chmod 644 /opt/retropie/configs/capcom/retroarch.cfg

Die “retroarch.cfg.rp-dist” wird nicht benötigt, das ist eine Sicherungsdatei um die Standardwerte der “retroarch.cfg” wieder herzustellen.

Ist der “capcom” Ordner im Themes Verzeichnis, die cfg im config Verzeichnis und der Eintrag in der “es_system.cfg“, fehlen nur noch die passenden ROMs in capcom ROM-Ordner und ein Neustart der Emulationstation. Notfalls müssen die Emulatoren angepasst werden, sprich einige Spiele starten mit “lr-fbalpha” nicht, dann sollten sie mit “lr-pifba” starten. Also beim starten des Spiels erscheint ein kleines Fenster und an der Stelle A-Taste des Joypads drücken um in die Einstellung des Emualators zu gelagen, dort kann man dann beim zweiten Punkt den Ausweich-Emulator einstellen.

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Mein neues Projekt beinhaltet einen kleinen leistungsstarken PC mit RetroPie. Hierfür habe ich als Unterbau ein Ubuntu System genommen, da dieses Derrivat die richtigen Voraussetzungen mit sich bringt.

Als Controller nutze ich an diesem MiniPC ein PS3-Controller, 2x 8Bitdo SF30 Pro und USB Controller können verwednet werden. Xbox und N64-Controller konnte ich leider nciht testen, sollten aber auch verwendbar sein. Einzes Manko ist der PCSX2 Emulator, der muss seperat gemappt und eingerichtet werden. Ebenfalls funktionieren die Hotkeys und somit Exit Game über Hotkey noch nicht. Der Emulator, bzw. das mit muss mit ESC-Taste beendet werden.

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Ich geb mich ja mit Kleinkram sonst nicht zufrieden aber das hatte mich dann doch brennend gejuckt. Als Features habe ich den Drehteller der PS-Disc dringelassen und ebenfalls an die Raspberry Pi angeschlossen, Sozusagen eine rotierende Fake-Disc. Die entsprechenden Teile, für die USB-Ports, LAN und Audio, HDMI, SD-Slot und Stromanschluss, sowie die Raspberry Pi Halterung, entstammen aus den 3D-Drucker. Dazu noch ein kleiner Zusatz, damit der Standard Powerbutton und die LED auch hierbei funktionär bleiben.

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(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Configuration / tools auswählen.
3. usbromservice – USB ROM Service auswählen.
4. Disable USB ROM Service scripts

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben der Inhalte des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

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Manch einer mag es ja wenn sein Laptop, PC, miniPC als MediaCenter fungiert und das Standalone. Andere fragen sich, “Warum nimmst kein Raspberry Pi?”, nicht jeder mag diese kleinen Lern- und Bastelcomputer und ein andere möchte doch gerne FullHD (H265 – 1080p) Filme/Videos abspielen können. Das RPi3 schafft es HD Videos (H264 – 720p) abzuspielen, aber da hat die CPU schon richtig gut zutun. Ebenfalls ein Problem für das kleine Genie ist der Ton, mehr wie AC3 5.1 und DTS 5.1 bekommt man nicht aus Ihm raus.

Nun stellt sich die Frage wie man Kodi zum einsatz bringen will. Ganz klar, ohne viel drum herum und unnötigen Paketen. Es kann also komplett auf eine Benutzeroberfläche, Displaymanager und dem Zubehör verzichtet werden. In meinem Beispiel nutze ich Archlinux, da diese Distribution eine solide Grundinstallation hat die dem Projekt entspricht. Ich setze nach der Installation und dem ersten Neustart von ArchLinux ein.

Kodi ohne Benutzeroberfläche installieren und ausführen.

benötigte Pakete: xorg-server xorg-xinit xterm kodi

pacman -S xorg-server xorg-xinit xterm nvidia kodi

Kodi Abhängigkeiten: bluez-libs desktop-file-utils ffmpeg glew hicolor-icon-theme libcdio libmariadbclient libmicrohttpd libxrandr libxslt lzo mesa python2-pillow python2-simplejson smbclient taglib tinyxml xorg-xdpyinfo yajl

Optionale Abhängigkeiten: afpfs-ng bluez libcec libnfs libplist lirc lsb-release pulseaudio python2-pybluez shairplay unrar unzip upower

– Apple Shares
– Bluetooth
– Remote Controller
– Pulse-Eigth USB-CEC Adapter
– PulseAudio
– Airplay
– NFS Shares
– RAR und ZIP Archives entpacken
– Display Batterie Level

nützliche Abhängigkeiten: a52dec gst-libav lame libdca libfdk-aac libmodplug libmpeg2 libaacs libass libbluray libdvdread libdvdcss libdvdnav libmad libdv libvorbis libvpx wavpack xvidcore libx264-all ntfs-3g rtmpdump zip jre9-openjdk

– DTS Dekodierung
– ATSC A/52-Streams Dekodierung
– Fraunhofer FDK AAC Codec-Bibliothek
– MPEG-1 und MPEG-2 Dekodierung
– MOD plugin
– Erweitertes Content-Access-System
– SSA/ASS Untertitel
– BlueRay Wiedergabe
– DVD Wiedergabe
– NTFS Festplatten Erkennung
– rtmp Streams
– ZIP Archives

– Java-Runtime

Autologin auf der tty
Datei: /etc/systemd/system/getty@tty1.service.d/autologin.conf

[Service]
ExecStart=
ExecStart=-/usr/bin/agetty --autologin USERNAME --noclear %I $TERM

USERNAME gegen deinen Benutzername austauschen.

systemctl set-default multi-user.target

X automatisch starten
Datei: .bash_profile

[[ -z $DISPLAY && $XDG_VTNR -eq 1 ]] && exec startx /usr/bin/kodi-standalone

Neustarten und freuen 😉

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(Hardreset als Shutdown-Reset umbauen)

Benötigte Teile:

      • Wires Jumper Kabel (weibliche GPIO-Kabel)
      • Seitenschneider und Kreuz-Schraubendreher
      • Lötkolben und etwas Lötzinn

Jedem ist bewusst dass das System vor dem Abschalten des Stromes heruntergefahren werden sollte. Bei diesem Gehäuse ist es ebenfalls so, bevor man den Power-Taste wieder raus drückt. Die Reset-Taste hingegen ist eine Hardreset-Taste die für kurze Zeit die Stromzufuhr des Gerätes kappt und beim loslassen wieder hinzufügt. Solche Hardresets sind schädlich für die SD-Karte, die dadurch mehr schaden nimmt als einem lieb ist. Kurz über Lang wird man mit dieser Methode nicht viel Freude haben und die SD-Karte macht die Füße hoch, sprich geht dadurch kaputt.

Ich möchte Euch hier zeigen wie Ihr diesen Hardreset in einen Shutdown-Reset umbauen könnt. Die Idee hierzu stammt allerdings nicht von mir und wird auf eigene Gefahr gemacht.

1. Aufschrauben des Gehäuses (sofern die RPi schon eingebaut)
2. Ausbauen der USB-LAN-Schnittstelle (zwei Schrauben lösen)
3. Nochmals zwei Schrauben an den Power/Reset Tasten lösen und die Platine ist frei.

Vorsicht es hängen noch mehr Kabel dran, bitte versucht diese auch dran zulassen.
Nun kommt der komplizierte Teil des Umbaues. Jetzt werden Kontaktstellen gekappt und neue Kontaktpunkte freigekratzt.

Wie ihr die Kontakte durchtrennt ist Euch überlassen aber macht es mit bedacht und lasst den oberen Kontakt bitte Heile, sonst muss dort ebenfalls eine Brücke verlötet werden. Das ist wieder mehr Arbeit für euch.

Das muss auf beiden Seiten gemacht werden, vor dem Kontaktschnitt und danach. Anschliessend werden in der mitte ein Rotes Wires jumper Kabel und auf der anderen Seite ein Schwarzen Kabel dran gelötet. Beide gekappten Stellen werden überbrückt.

Umbau erfolgreich verlötet.

Das wäre geschafft, jetzt kann das ganze wieder zusammengesetzt werden und die Enden der ran gelöteten Wires Jumper Kabel an die RPi GPIO anschließen. Die Stromzufuhr vom NESPI-Gehäuse wisst Ihr ja wo die dran kommen. Ich habe hierfür auch einen kleinen Umbau gemacht und den großen klobigen 10ner Stecker abgemacht und durch die einzelnen Stecker von den übrig gebliebenen weiblichen Wires Jumper Kabel Stecker daran gemacht. Das geht einfacher als es sich anhört/liest.

GPIO Pin 5 (rotes Kabel) und GPIO Pin 9 (schwarzes Kabel) für GND

Den Script dafür könnt ihr von dieser Seite entnehmen: https://github.com/gilyes/pi-shutdown
Ihr könnt auf der Seite entweder die Script-Datei laden oder den Inhalt markieren und in eine eigene Datei einfügen. Wichtig dabei ist das ihr die Datei ausführbar macht.
Nun benötigt das ganze noch einen Service Dienst, der beim booten mit gestartet werden soll.
Hierfür muss eine weitere Datei im Systemverzeichnis /etc/systemd/system/ erstellt werden. Meine Service Datei heißt: pishutdown.service

[Service]
ExecStart=/usr/bin/python /path_to_pishutdown/pishutdown.py
WorkingDirectory=/path_to_pishutdown/
Restart=always
StandardOutput=syslog
StandardError=syslog
SyslogIdentifier=pishutdown
User=root
Group=root

[Install]
WantedBy=multi-user.target

Service aktivieren und starten

sudo systemctl enable pishutdown.service
sudo systemctl start pishutdown.service

Einmal drücken der Reset-Taste verursacht ein Shutdown, zweimal einen Reset. So die Theorie!

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