Raspbian hat Kodi in den eigenen Repositories noch nicht aktualisiert (letzte Version 17.3, da kann man vergeblich nach Kodi 17.4 suchen. Mit einer Extra-Quelle kann man einzelne Pakete auf die des Herstellers anheben. Aber als allererstes sollte die alte Kodi-Version, sofern installiert, entfernt werden. Am besten mit: sudo apt-get purge kodi

  

1. Repository Datei erstellen.

sudo echo 'deb http://pipplware.pplware.pt/pipplware/dists/jessie/main/binary /' | sudo tee --append /etc/apt/sources.list.d/pipplware.list

2. Repository Schlüssel hinzufügen.

wget -O - http://pipplware.pplware.pt/pipplware/key.asc | sudo apt-key add - 

3. Die Quellen updaten und System-Upgrade durchführen.

sudo apt update && sudo apt full-upgrade

An dieser Stelle eine kleine ANMERKUNG: Für RetroPie gilt die Installation von RetroPie-Setup aus, anschließend ES neustarten und unter Ports kann dann Kodi gestartet werden.

4. Kodi 17.4 installieren.

sudo apt install kodi

Have Fun!

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Heute wurde RetroPie 4.3 veröffentlicht und einige Neuerungen gemacht. In der Emulationstation wurden Favoritenliste, Sammlung, Video- und Slideshow hinzugefügt. Odroid-XU3/4 Unterstützung und einige Emulatoren wurden updated. Hier nun eine einfache Variante ES, RetroArch, Runcommand, und RetroPie-Setup-Script zu updaten.

“Retropie Menü” aufrufen

“RetroPie-Setup” aufrufen

“S Update RetroPie-Setup script” ausführen (Damit werden alle benötigten Scripte aktualisiert!)

“P Manage packages” aufrufen

“core Manage core packages” aufrufen

“S Install/Update all core packages from source” ausführen (Damit werden RetroArch, Emulationstation, RetroPie-Menü und runcommand aktualisiert!)

Sollten nun einzelne Emulatoren ebenfalls ein Update erhalten haben so kann man diese auch einzeln Updaten. Das spart nicht nur Zeit sondern vermeidet auch eventuelle Fehler beim kompletten update/reinstall.
Zu Guter letzt verlassen wir das RetroPie-Setup und starten die Emulationstation, über Start -> Quit -> Restart Emulationstation, neu.

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Void Linux ist ein Rolling Release System mit eigenen Paketmanager (xbps), das auf dem Monolithic Linux Kernel basiert. Das System nutzt runit als Init System-und Service Supervisor, was die Bootzeit deutlich kürzer als mit systemd durchführt. Mit seinem Paket-System kann man Software schnell installieren, aktualisieren und entfernen. Die Software wird in binären Paketen bereitgestellt oder kann mit Hilfe der XBPS Source Packages Collection direkt aus Quellen aufgebaut werden. Das Projekt wurde 2008 von Juan RP ins Leben gerufen um eine Testumgebung für xbps zu erhalten.

Der void-installer wird in der Console ausgeführt und installiert das Basis-System. Nach der Installation des Grundgerüstes sollte man die Quellen einrichten und um die multilibs erweitern um mehr Erfolge zu erzielen. Die Benutzeroberfläche und dessen Loginmanager müssen per Hand installiert werden. So lässt sich dieses System individuell und auf seine Bedürfnisse anpassen.

Wer sich mit Archlinux und Gentoo auseinander gesetzt hat wird bei diesem OS schnell zurechtzufinden. Alles andere bedarf Übung 😉

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Was früher in Spielhallen zuhauf stand und unser Geld verschlang, ist heute im heimischen Wohnzimmer neu eingezogen. Die Idee ist nicht neu und hat schon viele Leute zum Basteln bewegt. Dennoch wollt ich das Feeling selbst erleben einem „alten“ Arcade Automaten neues Leben einzuhauchen. Im Grunde genommen wurde er komplett neu gebaut. Mit den heutigen Möglichkeiten ist es schon einfacher als wie vor 15 Jahren das Ganze zu realisieren.

Der Automatenkörper ist nach dem Vorbild eines Starcade Bartop von Galactic, mit kleinen Veränderungen an der Steuerungspanel und Steuerungspanelfront gefertigt worden. An der Frontseite verzichtete ich auf einige Taster und setzte stattdessen ein 16×2 LCD Display zur Temperaturüberwachung, plus einen Ein und Ausschalter für das System ein.

Das Herzstück und ausführende Organ des Bartop Automaten ist ein Raspberry Pi 3 Model B mit einem Controlblock Zusatzmodul für die Arcade-Taster und Joysticks, welches den Genuss der klassischen Spiele zum Leben erweckt. Ein Miniverstärker, der direkt an dem HDMI-Ausgang des Raspberry Pi hängt, sorgt für einen klaren Sound. Coolness bewahren im inneren des Automatenkörpers 2 80x80mm große Lüfter auf der Rückseite, neben dem Hauptschalter. Für eventuelle Wartungsarbeiten am System selbst ist zusätzlich eine USB-Buchse montiert worden.

Materialliste

Zum Projektaufbau gibt es noch eine Galerie, diese könnt ihr hierüber erreichen.

Ich bin stolz auf die Erfahrungen, die ich beim Bau gesammelt habe. Sie waren sehr lehrreich und es haben sich viele neue Erkenntnisse aufgetan. Und dennoch wird es eine explizite Bauanleitung von meiner Seite aus nicht geben! Dies hat folgende Gründe: Ich will niemandem den Spaß und die Freude, es mit eigenen Ideen zu verwirklichen, nehmen. Das Nachbauen nach Anleitung verdirbt einem nur die Lust am ganzen Projekt. Lediglich Tipps und Anregungen sind mit diesem Beitrag, hoffentlich ausreichend, geliefert.

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Viele nutzen ein Netzteil mit einen Kippschalter dran, diese sind sehr unpraktisch zum richtigen Runterfahren des Systems. Sie trennen die Stromzufuhr und nach bedarf kann man damit wieder einschalten. Das ist das selbe wie jedes mal den Stecker zu ziehen und wieder einzustecken, sprich Sinnentfremdet wie ich finde. Dabei bietet das Raspberry Pi viele Möglichkeiten, Bastlerische Freiheit. Über die GPIO-Pins kann man viele Dinge steuern, so auch einen Powerswitch zum Ein -und Ausschalten. Dieser setzt sich auch zwei Kabeln und einen Taster (Druckschalter – momentan, Kippschalter oder Permanentschalter – rastend) zusammen. Man kann dazu noch eine LED hinzufügen damit man sieht das dieses Gerät auch Tatsächlich läuft. Wir benötigen also zwei Kabel, rot für die GPIO Verbindung und schwarz die Masse (GND) und einen einfachen Drucktaster. Angeschlossen wird das rote Kabel an den PIN 5 (GPIO 03) und schwarz an PIN 9 (GND).

Konfiguaration

Console/Terminal

sudo apt-get update; sudo apt-get dist-upgrade
sudo apt-get install python-dev python3-dev gcc python-pip

wget https://pypi.python.org/packages/e2/58/6e1b775606da6439fa3fd1550e7f714ac62aa75e162eed29dbec684ecb3e/RPi.GPIO-0.6.3.tar.gz

sudo tar -zxvf RPi.GPIO-0.6.3.tar.gz
cd RPi.GPIO-0.6.3
sudo python setup.py install
sudo python3 setup.py install

im Homeverzeichnis die Datei powerswitch.py mit folgenden Inhalt erstellen

#!/usr/bin/python
import RPi.GPIO as GPIO
import time
import subprocess

GPIO.setmode(GPIO.BOARD)  
GPIO.setup(5, GPIO.IN, pull_up_down = GPIO.PUD_UP)  

oldButtonState1 = True

while True:
    buttonState1 = GPIO.input(5)

    if buttonState1 != oldButtonState1 and buttonState1 == False:
      subprocess.call("shutdown -h now", shell=True, 
        stdout=subprocess.PIPE, stderr=subprocess.PIPE)
      oldButtonState1 = buttonState1

    time.sleep(.1)

dann die Datei ausführbar machen

chmod +x powerswitch.py

nun soll dieser Pythonscript auch beim starten geladen werden

sudo nano /etc/rc.local

...
python /home/pi/powerswitch.py &
exit 0

Ganz wichtig ist das der python Befehl vor dem “exit 0 kommt”.

Nun muss noch in der config.txt und den Eintrag dtparam=i2c_arm=off suchen und abändern in

dtparam=i2c_arm=on

dann ein reboot und der Powerswitch sollte funktionieren.

Die LED ist etwas einfacher, die kommt nur an den PIN 8 (GPIO 14) und PIN 39 (GND).

Das wars.

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Am Sonntag (02.07.2017) wurde der LinuxMint Ableger 18.2 mit dem Codename “Sonya” ausgerollt. Unterstützt wird dieses Release wie sein Vorgänger auch bis zum Jahre 2021. Eine Erhöhung der Distribution ist bei diesem Release wieder einfacher, das geht bequem per Aktualisierungsverwaltung. Zunächst einmal sollten alle Updates gemacht werden und natürlich sollte ein Backup der eigenen Daten vor der Erhöhung gemacht werden. Ist das alles geschehen kann man die Aktualisierungsverwaltung öffnen und unter dem Reiter Bearbeiten und “Systemaktualisierung zu 18.2” auswählen. Soviel zum abarbeiten ist es nicht und nach kurzer Zeit ist das auch erledigt.

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Wer die alten MSDOS Spiele geliebt hat und diese ohne Tastatur und Maus, direkt mit den Gamepad spielen will, muss zwangsweise den Controller mappen. Ich für meinen Teil möchte in meinem RetroBartop Automaten sehr gerne MSDOS Spiele mit bei haben. Zunächst dachte ich das man bei DOSBOX nur mit Tastatur und Maus arbeiten kann, doch nach dem recherchieren bin ich auf den DOSBOX Startparameter -startmapper gestoßen. Da ich RetroPie verwende nehme ich das gleich als Basis für diese Anleitung. Die DOSBOX kann über das RetroPie-Setup, unter “P Manage packages” -> “opt Manage optional packages” -> “112 dosbox” installiert werden. Oder manuell direkt aus der Console mit “sudo apt install dosbox”.

Um das Mapping auszulösen muss dosbox manuell mit der Option -startmapper gestartet werden.

pi@retropie:~ $ cd /opt/retropie/emulators/dosbox/bin/
pi@retropie:/opt/retropie/emulators/dosbox/bin $ ./dosbox -startmapper

1. Taste auf der vituellen Tastatur auswählen.
2. “Add” klicken um eine neue Tastenbelegung hinzuzufügen.
3. Am Gamepad/Controller die Taste drücken die damit belegt werden soll.
4. Auf “Save” klicken für Speicherung.
5. Wiederhole das bis Belegung komplett ist.
6. Klicke “Exit” zum Beenden.

Ich verwende einen SNES Controller und habe mir das folgendermaßen gemappt.

Wenn das Mapping nicht auf dem Endgerät statt gefunden hat so muss die mapper-SVN.map noch auf das Zielgerät kopiert werden. Sollte die .map Datei auch nicht mapper-SVN.map heißen so sollte man diese erst einmal umbenennen.

Verzeichnis-Struktur:

Win7/8 : {system drive}:\Users\{username}\AppData\Local\DOSBox\
Linux: ~/.dosbox
Mac: ~/Library/Preferences/DOSBox 0.73 Preferences

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Debian 9 Stretch ist erschienen und kann durch ein Systemupgrade aktualisiert werden. Dieses geht ganz leicht durch den Austausch des Releasename in den Repository. Auch hier gilt wieder, vorher ein Backup machen, falls etwas schief geht.

 
 

1. System auf den aktuellen Endstand bringen

#> sudo apt update; sudo apt dist-upgrade

2. Repository update für Debian Stretch

#> # sudo sed -i 's/jessie/stretch/g' /etc/apt/sources.list

Es werden dabei die Einträge von Jessie durch Stretch ersetzt

#> sudo apt update

3. Raspbian Stretch Upgrade Simulation

#> sudo apt-get --simulate upgrade

3. Raspbian Stretch Upgrade

#> sudo apt-get dist-upgrade

und System neustarten mit reboot.

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Ab Version 4.2.6 kann RetroPie auch die Preview der Spiele in Videoformat abspielen, wahlweise auch mit Audioausgabe, jedoch ist das etwas laut. Die Videos werden dabei von der französichen Gaming-Datenbank – Screenscraper.

Vorbereitung:

Starttaste Menü > Ui Settings

Theme Set > Carbon
Gamelist View Style > Video (ab Version 4.2.5)

Starttaste Menü > Video Player Settings
Enable Video Audio > Off

Als Scraper empfiehlt sich hier der Universal XML Scraper V2, der genau diese französische Datenbank anspricht und Videos mit runterladen tut. Dieses Tool gibt es leider nur für Windows aber läuft einwandfrei in einer virtuellen Umgebung (Wine kann dies nicht verarbeiten).
Ich habe zudem noch den Namen beim Scrapen so angepasst das diese Ländernamen nicht mehr mit drin sind.

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Kodi kann man von einem PC oder Laptop ebenso steuern wie von einem Smartphone. Der einzige Unterschied besteht darin das man über das Webinterface nun auch bearbeiten kann.

Als Webinterface Themes habe ich mich für Chorus2 entschieden. Das sollte mitlerweile auch als Standard eingepflegt worden sein.

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