Manch einer mag es ja wenn sein Laptop, PC, miniPC als MediaCenter fungiert und das Standalone. Andere fragen sich, “Warum nimmst kein Raspberry Pi?”, nicht jeder mag diese kleinen Lern- und Bastelcomputer und ein andere möchte doch gerne FullHD (H265 – 1080p) Filme/Videos abspielen können. Das RPi3 schafft es HD Videos (H264 – 720p) abzuspielen, aber da hat die CPU schon richtig gut zutun. Ebenfalls ein Problem für das kleine Genie ist der Ton, mehr wie AC3 5.1 und DTS 5.1 bekommt man nicht aus Ihm raus.

Nun stellt sich die Frage wie man Kodi zum einsatz bringen will. Ganz klar, ohne viel drum herum und unnötigen Paketen. Es kann also komplett auf eine Benutzeroberfläche, Displaymanager und dem Zubehör verzichtet werden. In meinem Beispiel nutze ich Archlinux, da diese Distribution eine solide Grundinstallation hat die dem Projekt entspricht. Ich setze nach der Installation und dem ersten Neustart von ArchLinux ein.

Kodi ohne Benutzeroberfläche installieren und ausführen.

benötigte Pakete: xorg-server xorg-xinit xterm kodi

pacman -S xorg-server xorg-xinit xterm nvidia kodi

Kodi Abhängigkeiten: bluez-libs desktop-file-utils ffmpeg glew hicolor-icon-theme libcdio libmariadbclient libmicrohttpd libxrandr libxslt lzo mesa python2-pillow python2-simplejson smbclient taglib tinyxml xorg-xdpyinfo yajl

Optionale Abhängigkeiten: afpfs-ng bluez libcec libnfs libplist lirc lsb-release pulseaudio python2-pybluez shairplay unrar unzip upower

– Apple Shares
– Bluetooth
– Remote Controller
– Pulse-Eigth USB-CEC Adapter
– PulseAudio
– Airplay
– NFS Shares
– RAR und ZIP Archives entpacken
– Display Batterie Level

nützliche Abhängigkeiten: a52dec gst-libav lame libdca libfdk-aac libmodplug libmpeg2 libaacs libass libbluray libdvdread libdvdcss libdvdnav libmad libdv libvorbis libvpx wavpack xvidcore libx264-all ntfs-3g rtmpdump zip jre9-openjdk

– DTS Dekodierung
– ATSC A/52-Streams Dekodierung
– Fraunhofer FDK AAC Codec-Bibliothek
– MPEG-1 und MPEG-2 Dekodierung
– MOD plugin
– Erweitertes Content-Access-System
– SSA/ASS Untertitel
– BlueRay Wiedergabe
– DVD Wiedergabe
– NTFS Festplatten Erkennung
– rtmp Streams
– ZIP Archives

– Java-Runtime

Autologin auf der tty
Datei: /etc/systemd/system/getty@tty1.service.d/autologin.conf

[Service]
ExecStart=
ExecStart=-/usr/bin/agetty --autologin USERNAME --noclear %I $TERM

USERNAME gegen deinen Benutzername austauschen.

systemctl set-default multi-user.target

X automatisch starten
Datei: .bash_profile

[[ -z $DISPLAY && $XDG_VTNR -eq 1 ]] && exec startx /usr/bin/kodi-standalone

Neustarten und freuen 😉

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Kodi kann man von einem PC oder Laptop ebenso steuern wie von einem Smartphone. Der einzige Unterschied besteht darin das man über das Webinterface nun auch bearbeiten kann.

Als Webinterface Themes habe ich mich für Chorus2 entschieden. Das sollte mitlerweile auch als Standard eingepflegt worden sein.

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