Ich geb mich ja mit Kleinkram sonst nicht zufrieden aber das hatte mich dann doch brennend gejuckt. Als Features habe ich den Drehteller der PS-Disc dringelassen und ebenfalls an die Raspberry Pi angeschlossen, Sozusagen eine rotierende Fake-Disc. Die entsprechenden Teile, für die USB-Ports, LAN und Audio, HDMI, SD-Slot und Stromanschluss, sowie die Raspberry Pi Halterung, entstammen aus den 3D-Drucker. Dazu noch ein kleiner Zusatz, damit der Standard Powerbutton und die LED auch hierbei funktionär bleiben.

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(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Configuration / tools auswählen.
3. usbromservice – USB ROM Service auswählen.
4. Disable USB ROM Service scripts

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

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Wer die alten MSDOS Spiele geliebt hat und diese ohne Tastatur und Maus, direkt mit den Gamepad spielen will, muss zwangsweise den Controller mappen. Ich für meinen Teil möchte in meinem RetroBartop Automaten sehr gerne MSDOS Spiele mit bei haben. Zunächst dachte ich das man bei DOSBOX nur mit Tastatur und Maus arbeiten kann, doch nach dem recherchieren bin ich auf den DOSBOX Startparameter -startmapper gestoßen. Da ich RetroPie verwende nehme ich das gleich als Basis für diese Anleitung. Die DOSBOX kann über das RetroPie-Setup, unter “P Manage packages” -> “opt Manage optional packages” -> “112 dosbox” installiert werden. Oder manuell direkt aus der Console mit “sudo apt install dosbox”.

Um das Mapping auszulösen muss dosbox manuell mit der Option -startmapper gestartet werden.

pi@retropie:~ $ cd /opt/retropie/emulators/dosbox/bin/
pi@retropie:/opt/retropie/emulators/dosbox/bin $ ./dosbox -startmapper

1. Taste auf der vituellen Tastatur auswählen.
2. “Add” klicken um eine neue Tastenbelegung hinzuzufügen.
3. Am Gamepad/Controller die Taste drücken die damit belegt werden soll.
4. Auf “Save” klicken für Speicherung.
5. Wiederhole das bis Belegung komplett ist.
6. Klicke “Exit” zum Beenden.

Ich verwende einen SNES Controller und habe mir das folgendermaßen gemappt.

Wenn das Mapping nicht auf dem Endgerät statt gefunden hat so muss die mapper-SVN.map noch auf das Zielgerät kopiert werden. Sollte die .map Datei auch nicht mapper-SVN.map heißen so sollte man diese erst einmal umbenennen.

Verzeichnis-Struktur:

Win7/8 : {system drive}:\Users\{username}\AppData\Local\DOSBox\
Linux: ~/.dosbox
Mac: ~/Library/Preferences/DOSBox 0.73 Preferences

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Da es im Bus nach Hamburg und Rostock meistens etwas langweilig zu geht, dacht ich mir eine RetroPie zu machen die mir die Langweile vertreibt. Im Prinzip ist es ganz einfach, man findet im Netz ja sehr viele Anleitungen dazu, ich möchte euch dennoch meine Variante zeigen.

Benötigt werden:

– 1x Raspberry Pi 3 Model B
– 1x 5V, 3A Netzteil Adapter
– 1x Powerbank 10000 mAh
– 1x USB-A-Stecker auf Micro-USB-B-Stecker mit Schalter
– 1x 7″ Zoll Touch Display
– 1x Rahmen von Eleduino
– 1x 32GB microSD Karte
– 2x USB SNES Controller
– 1x RetroPie Image

microSD und RPI hab ich schonmal mit dem Rahmen zusammen gebaut, das sollte kein Thema darstellen. Das System für dir microSD habe ich hier geladen und mit dd auf die Karte gebracht.

Die Spiele dazu werden in das Verzeichnis “/home/pi/RetroPie/roms/” rein gepackt und sind bereits vorgegeben. Diese können entweder mit im Dateimanager oder mit scp auf der PI direkt gebracht werden.

pi@retropie:~ $ cd RetroPie/roms/
pi@retropie:~/RetroPie/roms $ ls
amstradcpc  atarilynx  gb       mame-libretro  msx     nes   pcengine  scummvm  snes
arcade      fba        gba      mame-mame4all  n64     ngp   ports     sega32x  vectrex
atari2600   fds        gbc      mastersystem   nds     ngpc  psp       segacd   zxspectrum
atari7800   gamegear   genesis  megadrive      neogeo  pc    psx       sg-1000
pi@retropie:~/RetroPie/roms $ 

Ich habe mir zusätzlich noch einen Script geschrieben, mit dem ich die Updates ganz einfach von der GUI durchführen kann. Das geht zwar auch über das RetroPie-Setup aber für den einen oder anderen umständlich, zumal es in der Vergangeheit zu Problemen und Fehlern dabei gekommen ist.

Das Akkupack / die Powerbank hält bis zu vier Stunden am Stück locker durch und reicht somit bis Rostock und Hamburg. In die andere Richtung bin ich damit noch nicht gefahren aber das sollte ähnlich sein und zur Not empfiehlt sich ein zweites Akkupack / Powerbank.

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