Monkey Island 4 ist nicht für die ScummVM geeignet, das haben die Entwickler auf deren Website ganz unter Kompatiblität zu stehen. Jedoch auf dem Schwester Projekt ResidualVM, welches nach einen ähnlichen Prinzip wie ScummVM funktioniert, ist es spielbar.



Scummvm und Residualvm sollten auf dem Raspberry Pi unter RetroPie installiert sein. Den Ordner “mi4” oder wie ihr ihn benannt habt, soll nach residualvm im roms Ordner verschoben werden. Desweiteren soll bereits eine rvm Datei existieren, diese erhält man wenn man im ResidualVM Startmenü ein Spiel hinzufügt und anschließend beendet.

Also

1. Beide Emulatoren sollten installiert sein
2. MI4, die +Start Datei und dazugehörige rvm Datei nach scummvm ROM-Ordner verschieben
3. Abändern von es_systems.cfg (.rvm .RVM muss bei scummvm in extension hinzugefügt werden)
4. Die Befehlskette auf /opt/retropie/configs/residualvm/emulators.cfg von residualvm-software muss mit in die scummvm/emulators.cfg (über default).
5. Pfad des Emulators residualvm-software muss geändert werden. (…/roms/scummvm/+Start\ ResidualVM.sh software %BASENAME%”)
6. Beim ersten Start des Spiels muss der Emulator für das ROM geändert werden. Beim starten erscheint ein Dialogfenster, A drücken zum konfigurieren. und ändern der 2 Option zu residual-software durchführen.

das wars 😉

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Hascheevos ist ein Tool mit dem man Spiele-ROMs überprüfen kann, ob diese für RetroAchievements geeignet sind. Im Klartext, dieses Script Überprüft die ROMs auf den richtigen MD5 Hash. Hascheevos läuft nicht unter RecalBox/Batocera.

Zur Installation des Tools wird eine SSH-Verbindung (unter Windows mit PuTTY) benötigt. Als erstes werden fehlende benötigte Pakete installiert:

sudo apt-get install jq unzip gzip p7zip-full curl

Als zweiten Schritt wird der Spiecherort des Scriptes bestimmt, hier als Beispiel ein versteckter Ordner im HOME-Verzeichnis des RPi-Benutzers.

cd && mkdir -p .scripte
cd .scripte

Im dritten Schritt wird die Quelle geklont

git clone --depth 1 https://github.com/meleu/hascheevos
cd hascheevos

Der vierte Schritt kompiliert die den “cheevos hash calculator”

make

Als letzten Schritt wird der Pfad zum Script festgelegt

cd
nano .bashrc
##in der letzten Zeile folgendes hinzufügen
export PATH="$PATH:~/.scripte/hascheevos/bin"

STRG+X zum Beenden, bei engl Tastaturlayout Z (deutsches Tasataturlayout dann mit Y oder gar J) zum bestätigen und ENTER bei der Dateiauswahl.

nur noch aktualisieren mit source .bashrc und es kann los gehen.

Ein Bild das zeigt welches ROM in Ordnung für Retroarchievements.org ist. Das erste geprüfte ROM hat den Wert “has no cheevos” und ist damit ungeeignet und wird nicht auf Retroarchievements.org registriert, bzw. gewertet (keine Punktzählung). Das zweite ROM im Bild jedoch kann mit “HAS CHEEVOS” die besten Voraussetzung und deine Spielergebnisse werden damit auf Retroarchievements.org gewerten. Alle mit der Bezeichnung “has no cheevos” sollte daher ausgetauscht werden.

Die Überprüfung der ROMs kann direkt vom Homeverzteichnis (/home/pi) durchgeführt werden, hier als Beipsiel das SNES System.

hascheevos.sh -s snes

Möchte man die Ausgabe in einer Datei schreiben, so tipt man

hascheevos.sh --system snes 2>&1 | tee snes_cheevos.txt

ein. Die Datei “snes_cheevos.txt” befindet sich dann direkt im HOME-Verzeichnis des Benutzers “pi”.

pi@retropie:~ $ ls
backup RetroPie-Setup RetroPie scripte snes_cheevos.txt tools
pi@retropie:~ $

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Gerade Bluetooth-Joypads sind in der Hinsicht etwas zickig, wenn ein Emulator mal nicht von der Emualtionsstation betreut wird. Ein Beispiel dafür ist Capcom, wenn man es als einzel System in der Emulationstation einbindet. Ebenfalls ist es nicht möglich vom Spiel aus in die retroarch zu kommen. Nun werden einige sagen, “Momentmal, das wird doch mit fba ausgeführt!” Ja das ist richtig und dennoch ist es bei RetroPie der “pifba” Emulator der diese Spiele starten tut und dieser hat noch keine Anbindung zu retroarch.

Mapping per Hand

DATEI: /opt/retropie/configs/cps/fba2x.cfg


[Joystick]
# Get codes from “jstest /dev/input/js0”
# from package “joystick”
# Defaults to 8Bitdo SF30 Pro Controller
A_1=1
B_1=0
X_1=3
Y_1=2
L_1=4
R_1=5
START_1=9
SELECT_1=8
#Joystick axis
JA_LR=0
JA_UD=1

[collapse]

Anzupassen wäre hier Start/Select und die Aktionstasten A,B,X,Y,L,R.
Um eine Bewegung sichtbar zu machen haben die Tasten und Analogen Joysticks Zahlenwerte und genau diese Tastennummern werden bei dieser Konfiguration angegeben.

Tasten-Nummern anzeigen lassen

Mit der eingabe von “ls /dev/input/” lassen sich die angeschlossenen Geräte auflisten. Joypads, ob nun über USB oder Bluetooth, werden mit “jsX” gekennzeichnet, das X steht für eine Ziffer (zB. js0 für Joypad 1 und js1 für den zweiten).
Mit dem Befehl “jstest /dev/input/js0” startet man den Test der Kalibrierung.

Wie auf dem Bild zu sehen ist, stehen alle Tasten auf “off”. Wird nun eine Taste gedrückt und gehalten, so zeigt diese den Status “on” an. Beim normalen Tastendruck (drücken und wieder loslassen), springt die jeweilige Zahl kurz auf “on” und gleich wieder auf “off”.

Dementsprechend sucht man sich die Tasten heraus die man benötigt und notiert sich die Nummer dazu. Bei den Analogjoysticks ist es nicht anders, nur das dort 1 und 0 eine Rolle Spielt. Da haben Links/Rechts (0) und Hoch/Runter (1) jeweils die gleiche Ziffer. Das Steuerkreuz bedarf kein extra Mapping, da diese Standard sind.

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Das CPS (Capcom Play System) ist eine Videospielplatine, die meist in Spielhallen zum Einsatz kommt.

Es gab, ähnlich dem Neo Geo, der Heimkonsole von SNK, das dem Spielhallenpendant dem MVS gleicht, eine Heimkonsole auf Basis des CPS von Capcom, welche jedoch noch weit weniger Verbreitung fand als das Neo Geo.

Für CPS-1, CPS-2 und CPS-3 gibt es gute Emulatoren wie z. B. den MAME oder Nebula. FinalBurn Alpha ist ein Multiple Arcade Emulator, der am beliebtesten für die Emulation von Neo-Geo, Capcom, Konami und Cave-Spielen ist. der FBA kommt hier zum Einsatz.

Themes Ordner erstellen:

(SSH Verbindung | Windowsbenutzer können PuTTY verwenden | direkt über den RPi oder am PC geht natürlich auch)

in den Themes Ordner wechseln, die FBA, Themes kopieren uznd Logo ersetzen

cd /etc/emulationstation/themes/DEINETHEME
sudo cp -R fba capcom
cd capcom/art

Dort wird nur die “system.svg” ausgetauscht, das Capcom Logo bekommt ihr bei Wikipedia oder Google direkt.

Anpassen der es_systems.cfg

sudo nano /etc/emulationstation/es_systems.cfg

VERMERK: Ich nutze hier als Beispiel den gemeinsamen Ordner wo alle drei Systeme drin sind.

Hinzufügen von:

 
  <system>
    <name>capcom</name>
    <fullname>Capcom Play System</fullname>
    <path>/home/pi/RetroPie/roms/capcom</path>
    <extension>.7z .fba .zip .7Z .FBA .ZIP</extension>
    <command>/opt/retropie/supplementary/runcommand/runcommand.sh 0 _SYS_ capcom %ROM%</command>
    <platform>arcade</platform>
    <theme>capcom</theme>
  </system>

abspeichern und Beenden mit STRG+X, z zum bestätigen drücken.
(Das Standard Tastatur-Layout der Distribution ist englisch, auf englischer Tastatur ist das Y, bei unseren Tastaturen auf Z, also vertauscht. Habt ihr das Tastatur-Layout jedoch auf deutsch umgestellt, einfach ein J zum bestätigen drücken)

Es wird noch ein Konfigurations-Ordner für das System benötigt. Dieser sollte sich wie alle anderen in dem Verzeichnis “/opt/retropie/configs/capcom

In der emulator.cfg stehen die Emulatoren drin, sofern mehrere installiert sind, wird dort ein default emulator festgelegt. Die retroarch.cfg steuert die Einstellungen für den Emulator, kann für diesen angepasst werden (gilt nur nicht für pifba Emulator und genau der wird verwendet). Die fba2x.cfg legt die Tastenbelegung für Tastatur und Joypad fest. Die launching.png ist das Ladebild (kleine Spielerei der Optischen Verschönerung) beim starten des Spiels.

Der Emulator “pifba” sollte noch Nachinstalliert werden (sofern nicht schon ist).

Inhalt emulators.cfg

pifba = "/opt/retropie/emulators/pifba/fba2x %ROM%"
lr-fbalpha = "/opt/retropie/emulators/retroarch/bin/retroarch -L /opt/retropie/libretrocores/lr-fbalpha/fbalpha_libretro.so --config /opt/retropie/configs/fba/retroarch.cfg %ROM%"
default = "lr-fbalpha"

[collapse]

Hier in der Beispiel fba2x.cfg ist der Controller 8Bitdo SF Pro drin, das kann abweichen.
fba2x.cfg

[Keyboard]
# Get codes from /usr/include/SDL/SDL_keysym.h
A_1=306
B_1=32
X_1=308
Y_1=304
L_1=122
R_1=120
START_1=13
SELECT_1=9
LEFT_1=276
RIGHT_1=275
UP_1=273
DOWN_1=274
QUIT=27
#player 2 keyboard controls, disabled by default
A_2=999
B_2=999
X_2=999
Y_2=999
L_2=999
R_2=999
START_2=999
SELECT_2=999
LEFT_2=999
RIGHT_2=999
UP_2=999
DOWN_2=999

[Joystick]
# Get codes from “jstest /dev/input/js0”
# from package “joystick”
# Defaults to 8Bitdo SF30 Pro Controller
A_1=1
B_1=0
X_1=3
Y_1=2
L_1=4
R_1=5
START_1=9
SELECT_1=8
#Joystick axis
JA_LR=0
JA_UD=1
#player 2 button configuration
A_2=1
B_2=0
X_2=2
Y_2=3
L_2=4
R_2=5
START_2=7
SELECT_2=6
#Joystick axis
JA_LR_2=0
JA_UD_2=1
#player 3 button configuration
A_3=1
B_3=0
X_3=2
Y_3=3
L_3=4
R_3=5
START_3=7
SELECT_3=6
#Joystick axis
JA_LR_3=0
JA_UD_3=1
#player 4 button configuration
A_4=1
B_4=0
X_4=2
Y_4=3
L_4=4
R_4=5
START_4=7
SELECT_4=6
#Joystick axis
JA_LR_4=0
JA_UD_4=1

[collapse]
Inhalt retroarch.cfg

# Settings made here will only override settings in the global retroarch.cfg if placed above the #include line

input_remapping_directory = “/opt/retropie/configs/capcom/”

# aspect_ratio_index = “”
video_smooth = “true”
# video_fullscreen_x = “”
# video_fullscreen_y = “”
# input_overlay = “”
#include “/opt/retropie/configs/all/retroarch.cfg”

[collapse]

Damit das System diese Datei auch beschreiben kann benötigt diese noch gewisse Rechte

sudo chmod 644 /opt/retropie/configs/capcom/retroarch.cfg

Die “retroarch.cfg.rp-dist” wird nicht benötigt, das ist eine Sicherungsdatei um die Standardwerte der “retroarch.cfg” wieder herzustellen.

Ist der “capcom” Ordner im Themes Verzeichnis, die cfg im config Verzeichnis und der Eintrag in der “es_system.cfg“, fehlen nur noch die passenden ROMs in capcom ROM-Ordner und ein Neustart der Emulationstation. Notfalls müssen die Emulatoren angepasst werden, sprich einige Spiele starten mit “lr-fbalpha” nicht, dann sollten sie mit “lr-pifba” starten. Also beim starten des Spiels erscheint ein kleines Fenster und an der Stelle A-Taste des Joypads drücken um in die Einstellung des Emualators zu gelagen, dort kann man dann beim zweiten Punkt den Ausweich-Emulator einstellen.

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Mein neues Projekt beinhaltet einen kleinen leistungsstarken PC mit RetroPie. Hierfür habe ich als Unterbau ein Ubuntu System genommen, da dieses Derrivat die richtigen Voraussetzungen mit sich bringt.

Als Controller nutze ich an diesem MiniPC ein PS3-Controller, 2x 8Bitdo SF30 Pro und USB Controller können verwednet werden. Xbox und N64-Controller konnte ich leider nciht testen, sollten aber auch verwendbar sein. Einzes Manko ist der PCSX2 Emulator, der muss seperat gemappt und eingerichtet werden. Ebenfalls funktionieren die Hotkeys und somit Exit Game über Hotkey noch nicht. Der Emulator, bzw. das mit muss mit ESC-Taste beendet werden.

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(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Configuration / tools auswählen.
3. usbromservice – USB ROM Service auswählen.
4. Disable USB ROM Service scripts

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

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Heute wurde RetroPie 4.3 veröffentlicht und einige Neuerungen gemacht. In der Emulationstation wurden Favoritenliste, Sammlung, Video- und Slideshow hinzugefügt. Odroid-XU3/4 Unterstützung und einige Emulatoren wurden updated. Hier nun eine einfache Variante ES, RetroArch, Runcommand, und RetroPie-Setup-Script zu updaten.

“Retropie Menü” aufrufen

“RetroPie-Setup” aufrufen

“S Update RetroPie-Setup script” ausführen (Damit werden alle benötigten Scripte aktualisiert!)

“P Manage packages” aufrufen

“core Manage core packages” aufrufen

“S Install/Update all core packages from source” ausführen (Damit werden RetroArch, Emulationstation, RetroPie-Menü und runcommand aktualisiert!)

Sollten nun einzelne Emulatoren ebenfalls ein Update erhalten haben so kann man diese auch einzeln Updaten. Das spart nicht nur Zeit sondern vermeidet auch eventuelle Fehler beim kompletten update/reinstall.
Zu Guter letzt verlassen wir das RetroPie-Setup und starten die Emulationstation, über Start -> Quit -> Restart Emulationstation, neu.

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Was früher in Spielhallen zuhauf stand und unser Geld verschlang, ist heute im heimischen Wohnzimmer neu eingezogen. Die Idee ist nicht neu und hat schon viele Leute zum Basteln bewegt. Dennoch wollt ich das Feeling selbst erleben einem „alten“ Arcade Automaten neues Leben einzuhauchen. Im Grunde genommen wurde er komplett neu gebaut. Mit den heutigen Möglichkeiten ist es schon einfacher als wie vor 15 Jahren das Ganze zu realisieren.

Der Automatenkörper ist nach dem Vorbild eines Starcade Bartop von Galactic, mit kleinen Veränderungen an der Steuerungspanel und Steuerungspanelfront gefertigt worden. An der Frontseite verzichtete ich auf einige Taster und setzte stattdessen ein 16×2 LCD Display zur Temperaturüberwachung, plus einen Ein und Ausschalter für das System ein.

Das Herzstück und ausführende Organ des Bartop Automaten ist ein Raspberry Pi 3 Model B mit einem Controlblock Zusatzmodul für die Arcade-Taster und Joysticks, welches den Genuss der klassischen Spiele zum Leben erweckt. Ein Miniverstärker, der direkt an dem HDMI-Ausgang des Raspberry Pi hängt, sorgt für einen klaren Sound. Coolness bewahren im inneren des Automatenkörpers 2 80x80mm große Lüfter auf der Rückseite, neben dem Hauptschalter. Für eventuelle Wartungsarbeiten am System selbst ist zusätzlich eine USB-Buchse montiert worden.

Materialliste

Zum Projektaufbau gibt es noch eine Galerie, diese könnt ihr hierüber erreichen.

Ich bin stolz auf die Erfahrungen, die ich beim Bau gesammelt habe. Sie waren sehr lehrreich und es haben sich viele neue Erkenntnisse aufgetan. Und dennoch wird es eine explizite Bauanleitung von meiner Seite aus nicht geben! Dies hat folgende Gründe: Ich will niemandem den Spaß und die Freude, es mit eigenen Ideen zu verwirklichen, nehmen. Das Nachbauen nach Anleitung verdirbt einem nur die Lust am ganzen Projekt. Lediglich Tipps und Anregungen sind mit diesem Beitrag, hoffentlich ausreichend, geliefert.

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Wer die alten MSDOS Spiele geliebt hat und diese ohne Tastatur und Maus, direkt mit den Gamepad spielen will, muss zwangsweise den Controller mappen. Ich für meinen Teil möchte in meinem RetroBartop Automaten sehr gerne MSDOS Spiele mit bei haben. Zunächst dachte ich das man bei DOSBOX nur mit Tastatur und Maus arbeiten kann, doch nach dem recherchieren bin ich auf den DOSBOX Startparameter -startmapper gestoßen. Da ich RetroPie verwende nehme ich das gleich als Basis für diese Anleitung. Die DOSBOX kann über das RetroPie-Setup, unter “P Manage packages” -> “opt Manage optional packages” -> “112 dosbox” installiert werden. Oder manuell direkt aus der Console mit “sudo apt install dosbox”.

Um das Mapping auszulösen muss dosbox manuell mit der Option -startmapper gestartet werden.

pi@retropie:~ $ cd /opt/retropie/emulators/dosbox/bin/
pi@retropie:/opt/retropie/emulators/dosbox/bin $ ./dosbox -startmapper

1. Taste auf der vituellen Tastatur auswählen.
2. “Add” klicken um eine neue Tastenbelegung hinzuzufügen.
3. Am Gamepad/Controller die Taste drücken die damit belegt werden soll.
4. Auf “Save” klicken für Speicherung.
5. Wiederhole das bis Belegung komplett ist.
6. Klicke “Exit” zum Beenden.

Ich verwende einen SNES Controller und habe mir das folgendermaßen gemappt.

Wenn das Mapping nicht auf dem Endgerät statt gefunden hat so muss die mapper-SVN.map noch auf das Zielgerät kopiert werden. Sollte die .map Datei auch nicht mapper-SVN.map heißen so sollte man diese erst einmal umbenennen.

Verzeichnis-Struktur:

Win7/8 : {system drive}:\Users\{username}\AppData\Local\DOSBox\
Linux: ~/.dosbox
Mac: ~/Library/Preferences/DOSBox 0.73 Preferences

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Ab Version 4.2.6 kann RetroPie auch die Preview der Spiele in Videoformat abspielen, wahlweise auch mit Audioausgabe, jedoch ist das etwas laut. Die Videos werden dabei von der französichen Gaming-Datenbank – Screenscraper.

Vorbereitung:

Starttaste Menü > Ui Settings

Theme Set > Carbon
Gamelist View Style > Video (ab Version 4.2.5)

Starttaste Menü > Video Player Settings
Enable Video Audio > Off

Als Scraper empfiehlt sich hier der Universal XML Scraper V2, der genau diese französische Datenbank anspricht und Videos mit runterladen tut. Dieses Tool gibt es leider nur für Windows aber läuft einwandfrei in einer virtuellen Umgebung (Wine kann dies nicht verarbeiten).
Ich habe zudem noch den Namen beim Scrapen so angepasst das diese Ländernamen nicht mehr mit drin sind.

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