Mein neues Projekt beinhaltet einen kleinen leistungsstarken PC mit RetroPie. Hierfür habe ich als Unterbau ein Ubuntu System genommen, da dieses Derrivat die richtigen Voraussetzungen mit sich bringt.

Als Controller nutze ich an diesem MiniPC ein PS3-Controller, 2x 8Bitdo SF30 Pro und USB Controller können verwednet werden. Xbox und N64-Controller konnte ich leider nciht testen, sollten aber auch verwendbar sein. Einzes Manko ist der PCSX2 Emulator, der muss seperat gemappt und eingerichtet werden. Ebenfalls funktionieren die Hotkeys und somit Exit Game über Hotkey noch nicht. Der Emulator, bzw. das mit muss mit ESC-Taste beendet werden.

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(Beispiel mit NTFS Festplatte)

Dieser Artikel zeigt wie Ihr eure externe Festplatte für die „ROMs“ verwenden könnt. Hierbei wird die HDD/SSD als separate Quelle in das HOME-Verzeichnis eingehängt.

Die Festplatte sollte mit dem gewünschten Dateisystem vorbereitet und mit dem Raspberry Pi verbunden sein. Als erstes schalten wir den USB ROM Service aus.

1. RetroPie-Setup innerhalb des RetroPie Menüs in der Emulationstation aufrufen.
2. Manage packages auswählen.
3. main packages auswählen.
4. ganz unten usbromservice auswählen
5. remove usbromservice

Nun kann das RetroPie-Setup Script wieder verlassen und eine SSH Verbindung (Windows: PuTTY – User: pi / Pass: raspberry) hergestellt werden. Oder direkt am RPi eine Tastatur anschließen und in der Emulationstation F4 drücken, um zur TTY zu gelangen.

1. Die Festplatte ist unter dem Einhängepunkt „/media/usb0“ eingehängt, eine Kontrolle mit dem Befehl „lsblk“ sollte den Device „/dev/sda1“ damit zeigen.
2. Verschieben der Inhalte des Ordners „/home/pi/RetroPie“ auf die Festplatte. Es kann nichts schaden den BIOS Ordner der sich in dem RetroPie Ordner befindet mit auf die HDD zu machen, nicht nur den roms.

sudo mv -v /home/pi/RetroPie/* /media/usb0

3. Konfigurieren der fstab für automatisches einhängen der USB-Gerätes. Hierfür kann die
Festplatten-Kennung (UUID) oder die Bezeichnung (LABEL) benutzt werden.

Für UUID : ls -l /dev/disk/by-uuid/
Für LABEL: ls -l /dev/disk/by-label/

sudo nano /etc/fstab

Eintrag UUID verschiedener Dateisysteme:

FAT32

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      vfat    rw,exec,uid=pi,gid=pi,umask=022 0       2

NTFS

UUID=6C96C26227A1468D   /home/pi/RetroPie      ntfs    nofail,user,uid=pi,gid=pi 0       2

EXT4

UUID=6C96C26227A1468D /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0

Eintrag LABEL verschiedener Dateisysteme:

FAT32

LABEL=roms /home/pi/RetroPie vfat nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

NTFS

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ntfs  nofail,user,uid=pi,gid=pi 0 2

EXT4

LABEL=roms /home/pi/RetroPie ext4 nofail,defaults 0    0


Beenden mit STRG+X und mit J oder Y (je nach Tastaturlayout) bestätigen. Es geht auch mit Speichern STRG+O und dann Beenden mit STRG+X.

4. Neustarten des Systems mit sudo reboot

Noch ein paar Worte zu Festplatten die nicht erkannt werden.

Das liegt dann daran das die Festplatte nicht genug Strom bekommt, hierfür eignen sich dann aktiv USB-Hubs ganz gut. Da diese eine eigene Stromversorgung haben können sie auch an das entsprechende USB-Gerät welchen abgeben. Festplatten mit eigener Versorgung sollten natürlich diese auch nutzen.

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Heute wurde RetroPie 4.3 veröffentlicht und einige Neuerungen gemacht. In der Emulationstation wurden Favoritenliste, Sammlung, Video- und Slideshow hinzugefügt. Odroid-XU3/4 Unterstützung und einige Emulatoren wurden updated. Hier nun eine einfache Variante ES, RetroArch, Runcommand, und RetroPie-Setup-Script zu updaten.

“Retropie Menü” aufrufen

“RetroPie-Setup” aufrufen

“S Update RetroPie-Setup script” ausführen (Damit werden alle benötigten Scripte aktualisiert!)

“P Manage packages” aufrufen

“core Manage core packages” aufrufen

“S Install/Update all core packages from source” ausführen (Damit werden RetroArch, Emulationstation, RetroPie-Menü und runcommand aktualisiert!)

Sollten nun einzelne Emulatoren ebenfalls ein Update erhalten haben so kann man diese auch einzeln Updaten. Das spart nicht nur Zeit sondern vermeidet auch eventuelle Fehler beim kompletten update/reinstall.
Zu Guter letzt verlassen wir das RetroPie-Setup und starten die Emulationstation, über Start -> Quit -> Restart Emulationstation, neu.

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Was früher in Spielhallen zuhauf stand und unser Geld verschlang, ist heute im heimischen Wohnzimmer neu eingezogen. Die Idee ist nicht neu und hat schon viele Leute zum Basteln bewegt. Dennoch wollt ich das Feeling selbst erleben einem „alten“ Arcade Automaten neues Leben einzuhauchen. Im Grunde genommen wurde er komplett neu gebaut. Mit den heutigen Möglichkeiten ist es schon einfacher als wie vor 15 Jahren das Ganze zu realisieren.

Der Automatenkörper ist nach dem Vorbild eines Starcade Bartop von Galactic, mit kleinen Veränderungen an der Steuerungspanel und Steuerungspanelfront gefertigt worden. An der Frontseite verzichtete ich auf einige Taster und setzte stattdessen ein 16×2 LCD Display zur Temperaturüberwachung, plus einen Ein und Ausschalter für das System ein.

Das Herzstück und ausführende Organ des Bartop Automaten ist ein Raspberry Pi 3 Model B mit einem Controlblock Zusatzmodul für die Arcade-Taster und Joysticks, welches den Genuss der klassischen Spiele zum Leben erweckt. Ein Miniverstärker, der direkt an dem HDMI-Ausgang des Raspberry Pi hängt, sorgt für einen klaren Sound. Coolness bewahren im inneren des Automatenkörpers 2 80x80mm große Lüfter auf der Rückseite, neben dem Hauptschalter. Für eventuelle Wartungsarbeiten am System selbst ist zusätzlich eine USB-Buchse montiert worden.

Materialliste

Zum Projektaufbau gibt es noch eine Galerie, diese könnt ihr hierüber erreichen.

Ich bin stolz auf die Erfahrungen, die ich beim Bau gesammelt habe. Sie waren sehr lehrreich und es haben sich viele neue Erkenntnisse aufgetan. Und dennoch wird es eine explizite Bauanleitung von meiner Seite aus nicht geben! Dies hat folgende Gründe: Ich will niemandem den Spaß und die Freude, es mit eigenen Ideen zu verwirklichen, nehmen. Das Nachbauen nach Anleitung verdirbt einem nur die Lust am ganzen Projekt. Lediglich Tipps und Anregungen sind mit diesem Beitrag, hoffentlich ausreichend, geliefert.

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Wer die alten MSDOS Spiele geliebt hat und diese ohne Tastatur und Maus, direkt mit den Gamepad spielen will, muss zwangsweise den Controller mappen. Ich für meinen Teil möchte in meinem RetroBartop Automaten sehr gerne MSDOS Spiele mit bei haben. Zunächst dachte ich das man bei DOSBOX nur mit Tastatur und Maus arbeiten kann, doch nach dem recherchieren bin ich auf den DOSBOX Startparameter -startmapper gestoßen. Da ich RetroPie verwende nehme ich das gleich als Basis für diese Anleitung. Die DOSBOX kann über das RetroPie-Setup, unter “P Manage packages” -> “opt Manage optional packages” -> “112 dosbox” installiert werden. Oder manuell direkt aus der Console mit “sudo apt install dosbox”.

Um das Mapping auszulösen muss dosbox manuell mit der Option -startmapper gestartet werden.

pi@retropie:~ $ cd /opt/retropie/emulators/dosbox/bin/
pi@retropie:/opt/retropie/emulators/dosbox/bin $ ./dosbox -startmapper

1. Taste auf der vituellen Tastatur auswählen.
2. “Add” klicken um eine neue Tastenbelegung hinzuzufügen.
3. Am Gamepad/Controller die Taste drücken die damit belegt werden soll.
4. Auf “Save” klicken für Speicherung.
5. Wiederhole das bis Belegung komplett ist.
6. Klicke “Exit” zum Beenden.

Ich verwende einen SNES Controller und habe mir das folgendermaßen gemappt.

Wenn das Mapping nicht auf dem Endgerät statt gefunden hat so muss die mapper-SVN.map noch auf das Zielgerät kopiert werden. Sollte die .map Datei auch nicht mapper-SVN.map heißen so sollte man diese erst einmal umbenennen.

Verzeichnis-Struktur:

Win7/8 : {system drive}:\Users\{username}\AppData\Local\DOSBox\
Linux: ~/.dosbox
Mac: ~/Library/Preferences/DOSBox 0.73 Preferences

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Ab Version 4.2.6 kann RetroPie auch die Preview der Spiele in Videoformat abspielen, wahlweise auch mit Audioausgabe, jedoch ist das etwas laut. Die Videos werden dabei von der französichen Gaming-Datenbank – Screenscraper.

Vorbereitung:

Starttaste Menü > Ui Settings

Theme Set > Carbon
Gamelist View Style > Video (ab Version 4.2.5)

Starttaste Menü > Video Player Settings
Enable Video Audio > Off

Als Scraper empfiehlt sich hier der Universal XML Scraper V2, der genau diese französische Datenbank anspricht und Videos mit runterladen tut. Dieses Tool gibt es leider nur für Windows aber läuft einwandfrei in einer virtuellen Umgebung (Wine kann dies nicht verarbeiten).
Ich habe zudem noch den Namen beim Scrapen so angepasst das diese Ländernamen nicht mehr mit drin sind.

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Nicht nur auf Debian kann man RetroPie einsetzen, nein auch auf dessen Derivaten läßt sich die Emulationstation installieren.

Terminal öffnen, System auf neusten Stand bringen und Zusatzpakete installieren:

sudo apt update
sudo apt upgrade
sudo apt install -y git dialog lsb-release

downloaden RetroPie Setup-Script:

cd
git clone --depth=1 https://github.com/RetroPie/RetroPie-Setup.git

diesen Script ausführen:

cd RetroPie-Setup
sudo ./retropie_setup.sh

Die Basis Installation enthält “core” und “main” Pakete, darin sind “libretro”, “retroarch”, “Emulationstation” und natürlich die “Emulatoren”. Sprich alles was man benötigt um retro-daddeln zu können. Die Abfrage mit einem < Ja > beantworten.

ACHTUNG:Am Ende der Installationsroute zeigt das Setupscript Paketefehler (iMAME4all, Nestopie) an, das sollte jedoch nicht beunruhigen, da diese Pakete im Laufe der Zeit umbenannt und mit der nächsten RetroPie Version aktualisiert werden.

Nach der erfolgreichen Installation kommt die Konfiguration dran.

In der zweiten Option, Autostart, kann man die Emulationstation (ES) für das starten beim booten aktivieren. Für ein Einzelsysteme was nur die Emulationstation betreiben soll ist ein autologin des Benutzers sinnvoll.

Es geht aber auch direkt vom Terminal mit dem Befehl “emulationstation” starten, dazu sollte zuvor ein “reboot” gemacht werden, da es nicht Out Of The Box funktioniert.
Beim Erststart muss der Controller/Pad eingerichtet werden, es geht auch zwangsweise erstmal die Tastatur (jedoch Tastenbelegung tätigen).

Neustarten und Herunterfahren von der ES aus:

Eine sudo Anforderung benötigt bekanntlich ein Passwort, jedoch kann man dieses beim neu starten und herunterfahren der ES immer schlecht eingeben. Daher empfielt sich der Eintrag “$user ALL=(ALL) NOPASSWD:ALL” in die “/etc/sudoers” am Ende der Datei einzutragen. “$user” wird durch den Namen des aktuellen Benutzers ersetzt.
Bleibt nur noch die Unity Starter (Leiste) zu verstecken, das geht in den Systemeinstellungen unter Darstellung.

Die ROMs zu den jeweiligen Konsolen kopiert man in den Ordner ~/RetroPie/roms. Die etweiligen Ordner für die Konsolen sind bereits angelegt worden.

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Da es im Bus nach Hamburg und Rostock meistens etwas langweilig zu geht, dacht ich mir eine RetroPie zu machen die mir die Langweile vertreibt. Im Prinzip ist es ganz einfach, man findet im Netz ja sehr viele Anleitungen dazu, ich möchte euch dennoch meine Variante zeigen.

Benötigt werden:

– 1x Raspberry Pi 3 Model B
– 1x 5V, 3A Netzteil Adapter
– 1x Powerbank 10000 mAh
– 1x USB-A-Stecker auf Micro-USB-B-Stecker mit Schalter
– 1x 7″ Zoll Touch Display
– 1x Rahmen von Eleduino
– 1x 32GB microSD Karte
– 2x USB SNES Controller
– 1x RetroPie Image

microSD und RPI hab ich schonmal mit dem Rahmen zusammen gebaut, das sollte kein Thema darstellen. Das System für dir microSD habe ich hier geladen und mit dd auf die Karte gebracht.

Die Spiele dazu werden in das Verzeichnis “/home/pi/RetroPie/roms/” rein gepackt und sind bereits vorgegeben. Diese können entweder mit im Dateimanager oder mit scp auf der PI direkt gebracht werden.

pi@retropie:~ $ cd RetroPie/roms/
pi@retropie:~/RetroPie/roms $ ls
amstradcpc  atarilynx  gb       mame-libretro  msx     nes   pcengine  scummvm  snes
arcade      fba        gba      mame-mame4all  n64     ngp   ports     sega32x  vectrex
atari2600   fds        gbc      mastersystem   nds     ngpc  psp       segacd   zxspectrum
atari7800   gamegear   genesis  megadrive      neogeo  pc    psx       sg-1000
pi@retropie:~/RetroPie/roms $ 

Ich habe mir zusätzlich noch einen Script geschrieben, mit dem ich die Updates ganz einfach von der GUI durchführen kann. Das geht zwar auch über das RetroPie-Setup aber für den einen oder anderen umständlich, zumal es in der Vergangeheit zu Problemen und Fehlern dabei gekommen ist.

Das Akkupack / die Powerbank hält bis zu vier Stunden am Stück locker durch und reicht somit bis Rostock und Hamburg. In die andere Richtung bin ich damit noch nicht gefahren aber das sollte ähnlich sein und zur Not empfiehlt sich ein zweites Akkupack / Powerbank.

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