Was früher in Spielhallen zuhauf stand und unser Geld verschlang, ist heute im heimischen Wohnzimmer neu eingezogen. Die Idee ist nicht neu und hat schon viele Leute zum Basteln bewegt. Dennoch wollt ich das Feeling selbst erleben einem „alten“ Arcade Automaten neues Leben einzuhauchen. Im Grunde genommen wurde er komplett neu gebaut. Mit den heutigen Möglichkeiten ist es schon einfacher als wie vor 15 Jahren das Ganze zu realisieren.

Der Automatenkörper ist nach dem Vorbild eines Starcade Bartop von Galactic, mit kleinen Veränderungen an der Steuerungspanel und Steuerungspanelfront gefertigt worden. An der Frontseite verzichtete ich auf einige Taster und setzte stattdessen ein 16×2 LCD Display zur Temperaturüberwachung, plus einen Ein und Ausschalter für das System ein.

Das Herzstück und ausführende Organ des Bartop Automaten ist ein Raspberry Pi 3 Model B mit einem Controlblock Zusatzmodul für die Arcade-Taster und Joysticks, welches den Genuss der klassischen Spiele zum Leben erweckt. Ein Miniverstärker, der direkt an dem HDMI-Ausgang des Raspberry Pi hängt, sorgt für einen klaren Sound. Coolness bewahren im inneren des Automatenkörpers 2 80x80mm große Lüfter auf der Rückseite, neben dem Hauptschalter. Für eventuelle Wartungsarbeiten am System selbst ist zusätzlich eine USB-Buchse montiert worden.

Materialliste

Zum Projektaufbau gibt es noch eine Galerie, diese könnt ihr hierüber erreichen.

Ich bin stolz auf die Erfahrungen, die ich beim Bau gesammelt habe. Sie waren sehr lehrreich und es haben sich viele neue Erkenntnisse aufgetan. Und dennoch wird es eine explizite Bauanleitung von meiner Seite aus nicht geben! Dies hat folgende Gründe: Ich will niemandem den Spaß und die Freude, es mit eigenen Ideen zu verwirklichen, nehmen. Das Nachbauen nach Anleitung verdirbt einem nur die Lust am ganzen Projekt. Lediglich Tipps und Anregungen sind mit diesem Beitrag, hoffentlich ausreichend, geliefert.

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Viele scheinen nicht mit dem init.d scripten klar zu kommen, daher hier noch einmal der Autostart-Script zu netdata für Raspberry Pi.

sudo nano /etc/init.d/nd_start.sh

#!/bin/sh
### BEGIN INIT INFO
# Provides: netdata 
# Required-Start: $local_fs $network 
# Required-Stop: $local_fs $network 
# Default-Start: 2 3 4 5 
# Default-Stop: 0 1 6 
# Description: netdata Autostart-Script, bootstarter
### END INIT INFO
USER="root"
DIR="/usr/sbin"
#Switch case fuer den ersten Parameter
case "$1" in
    start)
        #Aktion wenn start uebergeben wird
        echo "Starte netdata..."
        su $USER -c "${DIR}/netdata"
        ;;
    stop)
        #Aktion wenn stop uebergeben wird
        echo "Stoppe netdata..."
        su $USER -c "killall netdata"
        ;;
 *) #Standard Aktion wenn start|stop nicht gegeben wird
 echo "Benutzung: {start|stop}"
 exit 1
 ;;
esac
exit 0


sudo chmod 755 /etc/init.d/nd_start.sh
sudo update-rc.d /etc/init.d/nd_start.sh defaults
sudo reboot

nach dem Neustart sollte netdata bereits funktionieren und über den Browser erreichbar sein.

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Und noch ein weiteres Toool für Überwachung des Raspberry PIs. RPI-Monitor, von Xavier Berger, zeigt CPU-Belastung, RAM, Speicher, Temperatur und Netzwerk an.
Zur installation fügt man einfach nur die Repositories ein und holt sich den GPG-Schlüssel.

sudo apt-get install apt-transport-https ca-certificates
sudo wget http://goo.gl/vewCLL -O /etc/apt/sources.list.d/rpimonitor.list
sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com 2C0D3C0F
sudo apt-get update
sudo apt-get install rpimonitor
sudo /etc/init.d/rpimonitor update

Browseraufruf: localhost:8888 oder IP:8888

rpi_monitor

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Archlinux für Einplatinen PCs wie Raspberry Pi und Banana Pi. Hier eine Anleitung wie dies in kurzen Schritten geht.

Archlinux SD-Vorbereitung Banana Pi

MicroSD Karte sollte in Fat32 formatiert sein
Download Image Link
Image entpacken und im Terminal
sudo dd bs=4M if=/path/zum/image of=/dev/sdx
anschliessend
sync
um das ganze zu beenden

SHDC Karte in den Banana Pi stecken und starten
Login für “root” ist root:root und Standard User alarm:alarm

[collapse]
Archlinux SD-Vorbereitung Raspberry Pi

als root anmelden (ohne sudo arbeiten)

2 Partitionen werden gebaucht (fdisk oder cfdisk)

1. Partition boot 100MB
2. Partition root rest

erstellen des FAT Systems

# cd /mnt
# mkfs.vfat /dev/sdX1
# mkdir boot
# mount /dev/sdX1

erstellen des EXT4 Systems

# mkfs.ext4 /dev/sdX2
# mkdir root
# mount /dev/sdX2 root

Downloaden des root Systems
(Das Image für Raspberry Pi 2 und 3 ist gleich, sprich das selbe)
# wget http://archlinuxarm.org/os/ArchLinuxARM-rpi-2-latest.tar.gz
# bsdtar -xpf ArchLinuxARM-rpi-2-latest.tar.gz -C root
# sync

boot Dateien auf erste Partition bewegen

# mv root/boot/* boot

Beide Partitionen unmounten

# unmount boot root

SHDC Karte in den Raspberry Pi stecken und starten,
Login für “root” ist root:root und Standard User alarm:alarm

[collapse]
Einrichten des Systems

Als erstes PW ändern
passwd

#Tastaturlayout
echo LANG=de_DE.UTF-8 > /etc/locale.conf
echo LC_COLLATE=C >> /etc/locale.conf
echo KEYMAP=de-latin1 > /etc/vconsole.conf

nano /etc/locale.gen
de_DE.UTF-8 UTF-8
de_DE ISO-8859-1
de_DE@euro ISO-8859-15

#Alle drei entkommentieren, abspeichern beenden.

locale-gen

#Zeitzone
ln -sf /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime

#Systemquellen aktualisieren
pacman -Sy

#keyring initiatisieren
pacman-key --init

#keyring schlüsselbund
pacman -S archlinuxarm-keyring
pacman-key --populate archlinuxarm

#Tastaturlayout für GUI
nano /etc/X11/xorg.conf.d/10-keyboard.conf

Section “InputClass”
Identifier “Keyboard Defaults”
MatchIsKeyboard “yes”
Option “XkbLayout” “de”
Option “XkbVariant” “nodeadkeys”
EndSection

Desktop
=======
Zu wählen gibt es LXDE, XFCE4, GNOME und KDE

Hier im Test XFCE4…!

Installation
grafiktreiber: $ pacman -S mesa xf86-video-fbdev #(Optional: xf86-video-vesa)
touchtreiber: $ pacman -S xf86-input-evdev
xserver: $ pacman -S xorg-xinit xorg-xinit xorg-server xorg-server-utils #(Optional: xterm)
DE: $ pacman -S xfce4 #(Optional: xfce4-goodies)
gibs auch hals script
curl https://raw.github.com/adimania/arch-desktop-environments/master/XFCE-Arch-RPi.sh | bash
DM: $ pacman -S slim
$ systemctl enable slim.service
$ systemctl enable graphical.target

Starten
$ xinit /usr/bin/lxsession

Autostart (nach Eingabe in DM)

~/.xinitrc

#!/bin/sh
if [ -d /etc/X11/xinit/xinitrc.d ]; then
for f in /etc/X11/xinit/xinitrc.d/*; do
[ -x “$f” ] && . “$f”
done
unset f
fi
exec startxfce4

Autostart (ohne DM/Displaymanager/loginmanager)

~/.bash_profile

[[ -z $DISPLAY && $XDG_VTNR -eq 1 ]] && exec startx

[collapse]
Neuen Benutzer einrichten

# useradd -m -g users -G wheel,audio,video,optical,games,storage,power,lp -s /bin/bash NEWUSER

ANMERKUNG: die Option -m erzeugt ein home-Verzeichnis für den angelegten
USER, das ist bei einer externen home-Festplatte nicht von Nöten und kann
weggelassen werden.

passwd NEWUSER
pacman -S sudo
nano /etc/sudoers

suche Zeile : root ALL=(ALL) ALL
darunter: NEWUSER ALL=(ALL) ALL

speichern (strg+x j ENTER-Taste)

Standardnutzer löschen
killall -u alarm
userdel alarm
rm -R /home/alarm

[collapse]

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